Trauer um Natalie Rymer

Buschdorfer Karnevalisten sagen viele Veranstaltungen ab

Sie wären das jüngste Prinzenpaar in der Buschdorfer Karnevals-Geschichte gewesen: Natalie Rymer und Alexander Budamert.

Sie wären das jüngste Prinzenpaar in der Buschdorfer Karnevals-Geschichte gewesen: Natalie Rymer und Alexander Budamert.

Buschdorf. Der plötzliche Tod der designierten Buschdorfer Karnevalsprinzessin Natalie Rymer hat nicht nur die Karnevalsgesellschaft, sondern ganz Buschdorf schwer getroffen. Deshalb sagt der Verein mehrere Veranstaltungen der kommenden Session ab.

„Es wird in der Session 2017/2018 kein Prinzenpaar geben“, heißt es vom Karnevalsausschuss, der sein Vorgehen in einer Vorstandssitzung beschlossen hat. Abgesagt wird das Oktoberfest am 7. Oktober, die Proklamationsparty am 17. November, der Hofburgsturm am 3. Januar sowie der Prinzenempfang vor dem Veedelszug am Karnevalssamstag.

Mit Rücksicht auf die Kinder werden das Kinderkostümfest, die Messe op Kölsch, der Veedelszug und die Auftritte der Kindertanzgruppe wie geplant stattfinden.

„Wir haben einen sehr liebevollen und großartigen Menschen verloren und sind der Familie in tiefer Anteilnahme verbunden“, sagt Vorsitzender Joachim Engel. Angesichts des tragischen Ereignisses sehe sich der Verein nicht in der Lage, die kommende Karnevalssession wie gewohnt zu feiern.

Die 22 Jahre alte Natalie Rymer war vergangene Woche überraschend an einem Herzstillstand in ihrem Elternhaus verstorben. Ihr Freund, der an ihrer Seite Buschdorfer Karnevalsprinz werden sollte, hatte sie leblos aufgefunden.