Berliner Ballen

Vor der Fastenzeit noch einmal zulangen: Süße Kalorienbomben wie Berliner gehören an Karneval dazu.

Das typischste Karnevalsgebäck sind eindeutig die Berliner. Zu keiner anderen Jahreszeit verkaufen die Bäckereien so viel von den in Fett ausgebackenen Hefeteigbällchen. Diese Tradition kommt von der mittelalterlichen Fastenzeit, vor dessen Beginn jeder damals noch einmal ausgiebig schlemmen wollte.

Zutaten für etwa 15 Stück:

500 g Mehl, 25 g Hefe, 50 g Zucker, 1 Prise Salz, 80 g Butter, 4 Eigelb, 200 ml Milch, Vanille-, Zitronen- oder Rumaroma, Öl, Butterschmalz oder Pflanzenfett, Konfitüre, Kristallzucker

Zubereitung:

Hefe in lauwarme Milch bröckeln, eine Prise Zucker zufügen und unter einem Tuch gehen lassen. Mehl, Zucker, Salz, Aroma und Butter in Flöckchen mit dem Hefebrei und dem Eigelb zu Teig verarbeiten. Abdecken und warm ruhen lassen, bis sich das Volumen sichtlich vergrößert hat.

Dann eine Rolle formen, in 15 Stücke teilen, mit je einem Teelöffel Konfitüre füllen. Die Teigteile fest zusammendrücken, zu Berlinern formen und warm gehen lassen. Die Teigstücke in 180 Grad heißem Fett schwimmend zuerst auf der Kopfseite 3 Minuten ausbacken, wenden, danach 2 bis 3 Minuten weiterbacken und nach erneutem Wenden 1 Minute fertig backen.

Nur portionsweise einfüllen, sonst kühlt das Fett ab. Damit Dampf entsteht, der die Berliner hochtreibt, erst drei Minuten mit Deckel, dann ohne Deckel backen.

Herausnehmen, abtropfen lassen und heiß in Zucker wälzen.