Erste Bilanz der Kölner Feuerwehr

Mehr Einsätze für Rettungskräfte an Weiberfastnacht

Die Johanniter unterstützen beim Straßenkarneval.

Insgesamt wurden die Rettungskräfte zu 285 Einsätzen gerufen. (Archivfoto)

Köln. In Köln wurden die Rettungskräfte dieses Jahr häufiger zu Einsätzen gerufen, als im vergangen Jahr. 99 Mal musste an Weiberfastnacht Erste Hilfe geleistet werden.

Die Kölner Feuerwehr zieht eine erste Einsatzbilanz für den Straßenkarneval an Weiberfastnacht. Auch dieses Jahr sind viele Jecken in die Kölner Altstadt gekommen, was für den Rettungsdienst ein erhöhtes Einsatzaufkommen bedeutet hat.

Zwischen 7 und 16 Uhr wurden insgesamt 285 Einsätze verzeichnet, im vergangen Jahr waren es 52 Fälle weniger. 99 Mal wurde Erste Hilfe geleistet, die Feuerwehr musste zu 30 Einsätzen ausrücken. 2016 waren es nur 23 Fälle.

Neben den regulären 41 Rettungswagen und acht Notarzteinsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes, besetzte die Feuerwehr, die Hilfsorganisationen ASB Köln, das Deutsche Rotes Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst weitere 20 Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge. Entlastet wurden sie bei ihrer Arbeit durch neun Unfallhilfsstellen, an denen der Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes kleinere Verletzungen behandelte. Außerdem patrouillierte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit zwei Rettungsbooten im Rhein auf Höhe der Altstadt.

An Weiberfastnacht waren insgesamt 340 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Berufsfeuerwehr in der Kölner Innenstadt im Einsatz. Das sind etwa 150 Prozent mehr als an einem nicht-jecken Donnerstag. (ga)