Rosenmontag in Eckendorf

Gleich zwei Prinzessinnen fahren im Zug mit

ECKENDORF. Narren nehmen die aktuelle Diskussion um Gewerbe und Gülle auf die Schippe.

Was verbindet Eckendorf mit der Fastnachtshochburg Mainz? In beiden startet der Rosenmontagszug punkt 11.11 Uhr. Wenn auch der auf der Grafschaft etwas kleiner, ist er dafür aber mit umso mehr Liebe aufgezogen. „Mer schaffe dat mit üch.“ So lautete das Motto, das die Zugleiter Rudolf Schneider und Andreas Pfeffer ausgegeben hatten. Konkret meinten sie damit den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses, aber auch die Förderung des Zusammenlebens im Dorf.

Die Messdiener erinnerten sich beim Zoch an ihren ersten Schultag, und auch der Kirchenchor „Cäclilia“ war einmal mehr dabei. Diesmal mimten sie Senioren beim Arztbesuch und wurden dabei von den Leimersdorfer Musikfreunden unterstützt. „Eckendorf first“ fand sich auf dem Mottowagen von Volker Sieburg. Damit nahmen die Jecken die aktuelle Diskussion um Gewerbe und Güllebecken auf die Schippe. Stammgäste waren die Narren von Grün-Gelb Fritzdorf aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen, und als Newcomer starteten im närrischen Lindwurm die Fußballelfen der Freiwilligen Feuerwehr Eckendorf. Und gleich zwei gekrönte Häupter gab es zu bejubeln. Die „Wendböggele“ aus Ringen hatten Kinderprinzessin Kimberly dabei und von jenseits der Autobahn, aus Gelsdorf, war Prinzessin Gertrud I. mit ihrem Gefolge angerückt. Ein echter Eckendorfer geht übrigens vor dem Feiern in die Kirche. Auf Platt hatte Pfarrer Alexander Burg am Samstag die Messe gelesen.