Festausschuss Karneval Bad Neuenahr-Ahrweiler

Mit „AhBaBaHeiWa“ in die fünfte Jahreszeit

Gemeinsame Sessionseröffnung aller kreisstädtischen Korporationen auf dem Heimersheimer Marktplatz mit Bürgermeister Guido Orthen und Obernarr Franz-Josef Creuzberg (rechts).

Gemeinsame Sessionseröffnung aller kreisstädtischen Korporationen auf dem Heimersheimer Marktplatz mit Bürgermeister Guido Orthen und Obernarr Franz-Josef Creuzberg (rechts).

Heimersheim. Regencapes und -schirme waren Trumpf bei der Sessionseröffnung, zu welcher der Festausschuss Karneval Bad Neuenahr-Ahrweiler (FAK) nach Heimersheim eingeladen hatte.

Bei nasskalter Witterung hatten sich Abordnungen der fünf im Stadtgebiet heimischen Karnevalsgesellschaften sowie Tollitäten aus dem Kreisgebiet auf dem Marktplatz versammelt, um mit Volldampf in die närrische fünfte Jahreszeit zu starten.

Angeführt vom Spielmannszug der Heimersheimer Funken zogen die Abteilungen und Korporationen der KG Närrische Landskroner Heimersheim in einem Zug aus Rot und Weiß zum Marktplatz, der an diesem Vormittag zum Nabel der jecken Kreisstadtwelt mutierte. Denn neben den Karnevalsgesellschaften aus Ahrweiler, Bachem, Bad Neuenahr und Walporzheim, die alle ihre Tollitäten mitgebracht hatten, verliehen befreundete Karnevalsvereine aus der Umgebung dem ersten Höhepunkt des Jahres zusätzlichen Glanz.

So war die KG Karnevalsfreunde Altenahr mit ihrem Kinderdreigestirn Prinz Maximilian I. Knieps, Bauer Michael I. Lahr und Jungfrau Lucia I. (Lukas Bongard) mit von der Partie. Der Fastelovendsverein „Aleburje Breiede“ war mit dem Dreigestirn Prinz Uwe I. Lehmann, Bauer Mario I. Baggeler und Jungfrau Roberta I. (Robert Hupperich) dabei. Aus Ringen waren die „Wendböggele“ mit Kinderprinzessin Kimberly I. Erxleben gekommen. Aber auch die Möhnen aus Heimersheim und Ahrweiler sowie Burgundia Annika Schooß trotzten gut gelaunt dem Dauerregen.

Nachdem FAK-Präsident Franz-Josef Creuzberg die Jecken begrüßt und sich bei den Gastgebern bedankt hatte, übergab er das Mikrofon an Bürgermeister Guido Orthen. Der hatte es angesichts des fiesen Wetters eilig und wollte den närrischen Startschuss vorzeitig geben. Doch die Narren wollten sich die „elf“ nicht nehmen lassen und so wartete der Bürgermeister die zwei Minuten, bis er um Punkt 11.11 Uhr mit einem schallenden „AhBaBaHeiWa und Heimesche Alaaf“ die Session für eröffnet erklärte. Die Session steht in diesem Jahr unter dem Motto „Alle Jecken haben Mut, gemeinsam unter einen Hut“. Anschließend hatten es jedoch alle eilig und zogen zügig in die Landskroner Festhalle.

Dort stimmten die Mitgliedsvereine die Jecken mit einem schmissigen Bühnenprogramm auf die diesmal sehr kurze Session ein. Neben den kleinen und mittleren Funken sowie dem Funkencorps der gastgebenden KG zeigten die Minifunken der Schinnebröder und die Juniorgarde aus Ringen schwungvolle Gardetänze. Kurzfristig eingesprungen war die Tanzsportgruppe Meninas. Die von Simone Gasper trainierte Garde- und Showtanzgruppe meisterte eindrucksvoll die Herausforderung, mit acht statt wie üblich mit 18 Mädchen die Herzen des Publikums im Sturm zu erobern.