Zug in Gelsdorf 

Pünktlich um 14.11 Uhr ging es los

In Gelsdorf waren die Drachen los.

In Gelsdorf waren die Drachen los.

Gelsdorf. Gegen zwei Uhr am Mittag setzte sich in Gelsdorf schier alles, was Beine hat, in Bewegung. Denn es war Karnevalszug angesagt.

In Gelsdorf war es der große Tag für Regentin Gertrud I. und auch fürs ganze Dorf, das nach dem Dreigestirn von vor zehn Jahren endlich wieder eine liebliche Prinzessin bejubeln konnte. An ihrem Wagen prangte das Kölsche Grundgesetz.

Gegen zwei Uhr am Mittag schien alles, was Beine hat, unterwegs zum Zug. Die Feuerwehr sorgte für Ordnung, und vor dem Wagen mit der jubelnden Prinzessin und ihrem Anhang reihten sich die anderen Gruppen schnell ein. Die Rheinbacher Stadtsoldaten ließen ihre Instrumente schmettern, pünktlich um 14.11 Uhr ging es los.

Zu Fuß unterwegs waren die fröhlichen Tanz-Mäuse vom Kindergarten. Warm und bunt zu Fuß auch die Einhörner (Gruppe Simone). Mit Bahn, Flugzeug und Schiff ließen sich die Frauen vom Männerballett dagegen um die ganze Welt transportieren. Motto: „Jeck op Jöck – rund um die ganze Welt.“

Das Männerballett selbst dagegen fühlte sich als Gruppe wilder Tiere wohl. Gemütlich machten es sich die Möhnen im Planwagen als „Gefolge von Queen Mum“ in verzierten Altfrauenkleidern. Engelchen und Teufelchen ließen sich in stiller Eintracht durchs Dorf kutschieren, und Donkey Kong von Super Mario hatte seine Prinzessin in Sichtweite.