Närrischer Umzug in Lantershofen

Priesterseminar Lantershofen stellt den Prinzen

LANTERSHOFEN. Zur Proklamation wurde Matthias Fürst in Lantershofen noch mit der Sackkarre auf die Bühne gefahren. Veilchendienstag stand er mit den Mannen von Burg Lantershofen auf dem Festwagen der Burg.

Denn schon traditionell stellt das Studienhaus Sankt Lambert für den Zoch den Prinzen. Matthias II. will Priester werden, Jäger ist er schon lange, und das aus Leidenschaft. Seine Leidenschaft für den Fastelär dokumentierte er mit „Lantesche Alaaf“ und Kamelle.

Klein, aber fein war der Zoch, den Ortsvorsteher Leo Mattuschek auf den Weg geschickt hatte. Lautstark kamen das Junggesellen, das Tambourcorps und die Paniker daher, die Kleinen der Kita Sankt Katharina zeigten sich als „fleißige Handwerker“, während die Alten Herren des VfB mit ihrem Bob olympiareif waren. Die Bürgervereinigung freute sich über den renovierten Winzerverein: „Jecker Saal in neuem Glanz“. Ein Thema, das auch der Freundeskreis Lantershofen aufgriff: „Heinzelmännchen haben über Nacht den Winzerverein fertig gemacht.“

Das kam bei den Jecken am Straßenrand ebenso an wie die „Lantesche Kamelhopper“, die sich genauso fidel gaben wie die LA-Piraten, die das Schiff des Elferrates enterten und die Zwergenkolonne. Zum Finale dann der Prinzenwagen: „Die Burg wird jetzt zum Jagdgebiet, das ist des Prinzen Fachgebiet.“ Merke: Wer in Lantesche auf Priester studiert, der muss auch über sich selbst lachen können.