Hausmannskost schmeckt immer noch am besten

Möhnenkaffeeklatsch der Sprühenden Funken Bruchhausen

BRUCHHAUSEN. Das ist handgemachter Karneval vom Feinsten: Die Sprühenden Funken aus Bruchhausen gestalten ihren Möhnenkaffeeklatsch fast nur mit eigenen Kräften. Tänze und Sketche sorgen für jede Menge Spaß.

Sie hatten sich zwar als Schotten kostümiert, doch knauserig zeigten sich die Sprühenden Funken um Obermöhn Katrin Lindlohr nicht beim Möhnenkaffeeklatsch. Es gab nicht nur ordentlich Futter für den Magen, sondern auch für die gute Laune – angefangen bei den „Sprühenden Fünkchen“, die von Silvia Krupp einstudierte Tänze zeigten und von den verzückten Närrinnen im Saal die erste Rakete des Tages erhielten.

Die Eigengewächse zeigten mal wieder, dass Hausmannskost immer noch am besten schmeckt. Ute Schwarz und Marion Heinrich begeisterten mit der „Vermisstenanzeige“, auf welche die verlassene Gattin dann jedoch verzichtete. Kein Wunder, hatte die Polizistin nach ihrer Beschreibung den Göttergatten als kleinwüchsige, fettleibige, haarlose, ungepflegte Erscheinung mit außergewöhnlich großen Füßen beschrieben. Som, der Wirt von der Pastaschmiede, amüsierte die Damen mit seinen Witzen, bevor die „Lions“ um Michael Elsenbruch rasant über die Bühne wirbelten – eine Zugabe war fällig.

Außer Rand und Band brachten Alt-Möhnen die jecken Wiever mit ihrem Sketch vom faulen Murmeltier „Theo“, mit dem sie nach Lodz fahren, weil sie den immer gleichen Trott im Dorf nicht mehr aushalten wie 1974 schon Vicky Leandros. Und mit ihrem „Rock n' Roll im Rolli“ setzten sie noch einen drauf. Die Sprühenden Funken, die auch mit einem Highlander-Tanz begeisterten, wurden von Oma Finchen, der Gulaschkapell, der Kasbacher Prinzengarde und den Sahnehäubchen unterstützt. Die sechs Orjelspiefe pfiffen den jecken Wievern den Abschlussmarsch.