Weiberfastnacht in Erpel

Um 6 Uhr morgens ging es los

Da geht die Sonne auf: Von innen heraus zu leuchten scheinen diese Erpeler Prinzessinnen.

Da geht die Sonne auf: Von innen heraus zu leuchten scheinen diese Erpeler Prinzessinnen.

Erpel. Bereits um 6 Uhr morgens waren die zwölf aktiven des Möhnen-Clubs Erpel an Weiberfastnacht als Weckmöhnen unterwegs, am Nachmittag wurde dann im Bürgerhaus gefeiert. Doch mit der Sitzung war noch lange nicht Schluss.

Was das Stehvermögen angeht, können sich die Pantoffelhelden auch von den Erpeler Möhnen eine dicke Scheibe abschneiden. Denn Weiberfastnacht beginnt für die sympathische Truppe um Obermöhn Heike Schlüter und Sitzungspräsidentin Annelie Busse-Reffgen keineswegs erst um 15.11 Uhr mit dem Start der ausverkauften Sitzung im Bürgerhaus: Schon um 6 Uhr morgens waren die zwölf aktiven des Möhnen-Clubs Erpel von 1935 als Weckmöhnen unterwegs.

Mit jeder Menge Lokalkolorit, Klaav und Tratsch der eigenen Talente in der Bütt, dem Besuch von Prinzessin Martina I. samt Gefolge oder dem Männerballett „Blue Lagunas“ gab es am Nachmittag alles, was das jecke Herz begehrt.

Und damit ist für die Erpeler Möhnen noch lange nicht Schluss: Im Zug am Sonntag sind sie ein Süßer Hingucker, soviel steht fest. Mit ihren maßgeblich von Uschi Krüger und Gerda Ruland selbst geschneiderten Pfauenkostümen sind die Damen reif für Rio. Mindestens.