Beueler Triumvirat nach kölschem Vorbild

Häärekomitee stellt Dreigestirn vor

Beueler Häärekomitée stellt Dreigestirn vor: Günter Walsdorf, Stephan Roßdeutscher, Uli Schmitz

Beueler Häärekomitée stellt Dreigestirn vor: Günter Walsdorf, Stephan Roßdeutscher, Uli Schmitz

Beuel. Uli Schmitz, Stephan Roßdeutscher und Günter Walsdorf wollen als Prinz, Jungfrau und Bauer die rechtsrheinische Session rocken. Sie stellten sich im Wirtshaus an der Rheinbrücke vor.

Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch: Kaum kehrte Obermöhn Ina Harder ihrem Wirtshaus an der Rheinbrücke einmal den Rücken, fielen auch schon die Mitglieder des Beueler Häärekomitees in das Lokal ein und machten. was sie wollten. Zum Beispiel ein eigenes Dreigestirn aufstellen. Ausgerechnet in der traditionellen Hofburg der Wäscherprinzessin stellte Stefan Wolf seine Vereinskameraden Uli Schmitz, Stephan Roßdeutscher und Günter Walsdorf vor, die demnächst „die rechtsrheinische Session als Prinz, Bauer und Jungfrau rocken wollen“.

Ausgerechnet zum 1. Mai sei ihnen die Idee gekommen, man könne ja auch einmal ein solches Triumvirat nach kölschem Vorbild in die Beueler Fastnacht einführen. Gesagt, getan: Bereits zu Pützchens Markt machten Beuels einziges Herrenkomitee Nägel mit Köpfen und guckten drei Freiwillige aus ihren Reihen aus: „Einmal Prinz zu sein war tatsächlich so ein bisschen mein Traum“, gab Schmitz unumwunden zu. „Dazu kam die 2,08 Meter große Jungfrau Roßdeutscher und unser ausgedienter Kinderprinz Günter Walsdorf, der jetzt als Bauer fungiert“, so der Vorsitzende des Komitees Stefan Wolf.

Nachdem die Schnapsidee einmal in die Tat umgesetzt war, folgten die Anfragen wie von selbst: Bereits 20 Termine habe man angenommen, so Prinzenführer Michael Engelke, der für die Organisation der Auftritte zuständig ist. Sogar aus Hessen sei eine Anfrage gekommen, die man aber leider habe ablehnen müssen: „So gern wir das gemacht hätten - das wären pro Strecke fast 200 Kilometer Fahrt gewesen, und wir wollten lieber in unserer knappen Zeit hier vor Ort präsent sein, so Wolf.

Von einem Besuch der Kinderklinik Sankt Augustin über die Teilnehme am Liküra-Zug bis zu den Schützenfrauen in Pützchen haben die drei Herren auch so genug zu tun. Dass man sich das Wirtshaus an der Rheinbrücke von der Obermöhn ausgeliehen habe, um das Dreigestirn vorzustellen, sei auch als Hommage an sie und die Wäscherprinzessin zu verstehen, so Wolf. „Aber dass sie heute Abend nicht selber nicht dabei sein kann, weil sie Verpflichtungen bei den Stadtsoldaten hat, empfinden wir auch nicht als weiter störend“, konnte sich Wolf eine kleine Stichelei nicht verkneifen. Die Proklamation am 13. Januar finde dann aber wieder als Heimspiel im Gemeindezentrum in Pützchen statt. .