Proklamation der Kinderwäscherprinzessin

Ida I. regiert die Beueler Pänz

Wie die Großem so die Kleinen: Kinderwäscherprinzessin Ida I. mit ihren Wäscherinnen Lilly und Lara bekommt von Wäscherprinzessin Franzi I. und ihren Wäscherinnen Ariane und Linda die nötigen Tipps für die nächsten Tage.

Wie die Großem so die Kleinen: Kinderwäscherprinzessin Ida I. mit ihren Wäscherinnen Lilly und Lara bekommt von Wäscherprinzessin Franzi I. und ihren Wäscherinnen Ariane und Linda die nötigen Tipps für die nächsten Tage.

BEUEL. Mit hohem Besuch und viel Tanz und Musik ist die kleine Ida samt ihrer beiden Wäscherinnen Lilly und Lara am Dienstagmorgen in ihr Amt als Kinderwäscherprinzessin eingeführt worden.

„Ein dreifaches Alaaf für den Westernschuss“, wollte Nico für Paul Klein ertönen lassen. Der Sechsjährige war als Sitzungspräsident erst einen Tag vor der Proklamation der Kinder-Wäscherprinzessin für einen erkrankten „Kollegen“ eingesprungen und hatte Sabine Münch wohl in der Aufregung etwas falsch verstanden: Der von der Kita-Leiterin soufflierte närrische Gruß sollte selbstverständlich dem Liküra-Festausschuss gelten, für den Klein samt seiner „Chefin“ Mareike I. zur Kita Sankt Pius angereist war.

Mit hohem Besuch – neben der Liküra hatte selbstverständlich auch Wäscherprinzessin Franzi bei den Pänz vorbeigeschaut – viel Tanz und Musik ist die kleine Ida samt ihrer beiden Wäscherinnen Lilly und Lara am Dienstagmorgen in ihr Amt eingeführt worden. Nicht nur die junge Dame, sondern auch ihre Eltern freuen sich nun auf richtig tolle Tage: „Wir sind natürlich mächtig stolz und haben morgen ein volles Programm“, erzählte Mutter Anemone Kranz nach der Feier. Gemeinsam mit ihrem Mann Thorsten hatte die mottogerecht als Piratenbraut verkleidete Frau an der Proklamation teilgenommen.

Mit dem Tag der Proklamation – das ist immer der Dienstag vor Weiberfastnacht – beginnt für die Kinder eine zwar kurze, aber aufregende Karnevalszeit: Für das Spiel mit ihrem Hund Polly, den Ballett-Unterricht oder das Malen wird die fünfjährige Prinzessin folglich in den kommenden Tagen wenig bis gar keine keine Zeit haben: „Aber Karneval liegt ihr genauso am Herzen wie ihrem Bruder, und da müssen die anderen Hobbys eben mal hintanstehen“, sind die Eltern überzeugt. Schließlich sei ihr Bruder Linus vor zwei Jahren einer der beiden Schiffer gewesen, die Idas Vorgängerin Etta I. begleitet hätten. Und damit es ihrer Tochter nicht zu viel werde, gebe es ja am Rosenmontag einen „arbeitsfreien“ Tag für die Nachwuchskarnevalistin.

Und nicht nur für die: Auch die beiden Wäscherinnen dürften nach der Veranstaltungsfülle Grund genug haben, sich ein wenig vom Karnevalsvirus zu erholen: Die fünfjährige Lilly Keunecke malt und bastelt ebenfalls, sie geht in die Musikschule und liebt es „Mensch ärgere Dich nicht“ zu spielen – jedenfalls solange sie nicht verliert. Lara Hoogervorst ist bereits sechs und wird die freie Zeit vielleicht mit ihrer Katze oder bei ihrem derzeitigen Lieblingsspiel „Hexengirls“ verbringen. Alle drei Mädels werden übrigens in diesem Sommer eingeschult.

Jedes Mädchen, das die Kindertagesstätte Sankt Pius besucht, kann sich – natürlich nur mit Einverständnis seiner Eltern – als Wäscherprinzessin, Wäscherin oder für beides bewerben. Wenn es mehrere Bewerbungen gibt, entscheidet das Los.