Hallenmiete bereitet Sorgen

Küdinghovener Jecken im Clinch mit der Stadt

Bei der letzten Prunksitzung der GKKG mussten sie wieder gehen, ohne zu tanzen: Die Showtanzgruppe Scarabäus holt ihren Auftritt bei der GKKG nach.

Bei der letzten Prunksitzung der GKKG mussten sie wieder gehen, ohne zu tanzen: Die Showtanzgruppe Scarabäus holt ihren Auftritt bei der GKKG nach.

Küdinghoven. Der Karnevalsauftakt in Küdinghoven ist überschattet von einer Auseinandersetzung mit der Stadt. Die will eine Mieterhöhung von 500 Euro für die anstehende Sitzung

Probleme mit der Stadt hat die Große Küdinghovener KG mit der Stadt. Kurz vor der Veranstaltung zum Sessionsauftakt und nachdem alle Karten verkauft waren, sagte der Vorsitzende Achim Unger am Samstag in der Ennerthalle, habe die Verwaltung die Hallenmiete um 500 Euro erhöht, so dass diese Sitzung sicher ein Minusgeschäft werde.

Und das, obwohl sich am Zustand der seit Jahren sanierungsbedürftigen Halle nichts verbessert habe, meinte der zweite Kassenwart Benedikt Schleier. Man müsse versuchen, den Verlust bei anderen Veranstaltungen wieder herauszuholen, so Unger. Wenn es bei der hohen Miete bleibe, werde man wohl nächstes Jahr den Eintrittspreis erhöhen müssen. Er könne verstehen, wenn das einige Leute abschreckt.

„Bitte bleiben Sie uns trotzdem treu“, appellierte er ans Publikum. Das Thema kam auf der Sitzung, durch die Unger führte, öfters zur Sprache. Auf der Bühne traten die Karnevalsshowband De Botzedresse und das GKKG-Tanzcorps Ennertfunken auf.

Paul Klein, Ehrenvorsitzender des LiKüRa-Festausschusses, erzählte in seiner Büttenrede von der Silvesterpartie bei Familie Neureich, als weiterer Redner kam der Schwaadelappe in die Ennerthalle, die Dudelksackband Rhine Circle Piper & Drums spielten auf, es gab Ehrungen, und am Ende spielten die Senatoren der KG die ZDF-Hitparade nach.

Besonders freute sich Unger über die Showtanzgruppe Scarabäus des TuS Eudenbach: Die Tänzerinnen waren schon für die letzte Prunksitzung der GKKG angereist, aber weil es dort zu massiven Programmverschiebungen kam, war für ihren Auftritt keine Zeit mehr. Statt sich zu beschweren, sagten sie für diesen Sessionsauftakt zu – sehr professionell, fand Unger.