Karnevals-Sitzung am 24. Januar

Nostalgiesitzung findet auch im Jahr 2018 statt

So sah es auf der Nostalgiesitzung 2017 aus.

So sah es auf der Nostalgiesitzung 2017 aus.

Beuel. "Rettet die Büttenrede" hieß es Anfang 2017. Nach dem Erfolg des Formats wird es auch im kommenden Jahr wieder eine Nostalgiesitzung geben.

Nach der erfolgreichen Premiere in der vergangenen Session wird es auch im Jahr 2018 eine Nostalgiesitzung geben. Am Mittwoch, 24. Januar, beginnt die zweite Sitzung dieses in Beuel neuen Karnevalsformats um 18 Uhr im Zeughaus unter der Kennedybrücke. Veranstalter sind wieder die Beueler Stadtsoldaten, die Nepomuk-Stiftung und der General-Anzeiger.

„Die Resonanz auf die Nostalgiesitzung war so überwältigend, dass wir gar nicht umhin konnten, eine Neuauflage zu organisieren. Mit diesem speziellen Angebot sind wir dem Wunsch vieler Bürger gefolgt“, erklärte Hans Hallitzky, Kommandant der Beueler Stadtsoldaten. Und auch Ralf Birkner, Vorsitzender der Nepomuk-Stiftung, war von der Idee einer zweiten Nostalgiesitzung sofort angetan: „Dieses Profil passt gut zu unseren Aktivitäten. Wir unterstützen viele Initiativen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl in Beuel fördern.“

2017 lautete der Untertitel der Veranstaltung „Rettet die Büttenrede“, für 2018 haben sich die Veranstalter ein neues Motto überlegt: „Unsere Wahl – jung un ahl“. Will heißen: Erfahrene Bühnenprofis treffen auf junge Akteure. „Damit wollen wir dem Nachwuchs in Beuel eine Plattform bieten. Das ist ganz wichtig, wenn man unseren Fastelovend für die Zukunft gut aufstellen will“, sagte Hallitzky.

Die Jugend wird auf der Bühne im Zeughaus durch folgende Akteure vertreten sein: Der Kinderchor Bönnsche Pänz, Mitglieder der Papperlapapp-Sitzung, die Gardetanzgruppe Blue-Girls und die Büttenrednerin Lara Mohn. Der talentierte Nachwuchs wird auf folgende „alte Hasen“ treffen: Hans Remig, der 2018 seinen 90. Geburtstag feiern wird, und der wenige Jahre jüngere Willi Armbröster. Mit dabei sein werden auch zwei Akteure, die im rheinischen Karneval seit vielen Jahren für den feinfühligen und leisen Karneval stehen: „Knubbelefutz un Schmalbedaach“ alias Renate Heymans und Dieter Schmitz.

Nostalgie-Sticker statt Eintritt

Und dann können die Zuschauer noch etwas Seltenes erleben: Obermöhn Ina Harder, Frontfrau der Beueler Weiberfastnacht, wird in der Bütt ihr Sprachtalent unter Beweis stellen. Was natürlich bei einer guten Nostalgiesitzung auch nicht fehlen darf, sind die Auftritte des Musikzugs der Beueler Stadtsoldaten und der Besuch von Wäscherprinzessin Franzi I. (Sprenger). Zu einem musikalischen Finale tritt die Mundartband Schäng auf.

Da alle Akteure wie im Vorjahr ohne Gage auftreten werden, wird der Eintritt zur Benefizsitzung wieder kostenfrei sein. Jeder Besucher wird allerdings gebeten, beim Einlass ins Zeughaus den neuen Nostalgie-Sticker zum Preis von mindestens 7,11 Euro zu kaufen. Von dem Erlös der Veranstaltung wird das Lernpatenprojekt der Nepomuk-Stiftung unterstützt werden. Bei dieser Initiative bereiten ältere Schüler des Kardinal-Frings-Gymnasiums Kinder der Josefschule auf den Unterricht am Gymnasium vor. „Dieses Coaching wollen wir in Beuel noch breiter aufstellen. Dafür benötigen wir aber mehr finanzielle Unterstützung“, sagte Ralf Birkner.

Die Kosten für die 300 Sticker übernimmt als Sponsor der Nostalgiesitzung die Volksbank Köln Bonn. Der Entwurf des Stickers stammt aus der Beueler Ordensfabrik Bley. Und wie kommt man an die Eintrittskarten? Ehrenobermöhn Evi Zwiebler wird die Karten am Mittwoch, 10. Januar, ab 17 Uhr im Foyer des Rathauses, Friedrich-Breuer-Straße 65, an interessierte Bürger kostenlos verteilen. Pro Interessent werden maximal vier Karten abgegeben. Wenige Tage nach der Proklamation von Wäscherprinzessin Franzi I. wird der GA 20 Eintrittskarten unter den Lesern verlosen. Der Verlosungstermin wird noch bekanntgegeben. Die Stadtsoldaten kümmern sich an dem Abend der Sitzung wieder mit Essen und Trinken um die Bewirtung der Gäste. Einlass ins Zeughaus ist ab 17 Uhr.