Damenkomitee St. Josef in Beuel

Rut-Wieße Mädels verstärken die Sitzung

Die Damen von St. Josef sind gut drauf: Eigene Kräfte treten im ausverkauften Saal auf.

Die Damen von St. Josef sind gut drauf: Eigene Kräfte treten im ausverkauften Saal auf.

Beuel. An St. Josef gibt es jetzt ein Winkemariechen, das das Programm für Jung und Alt begleitet. Aus Köln sind die „Hellige Knäächte un Mägde“ zu Gast.

Die Karten für Damensitzungen in Beuel gehen weg wie warme Semmeln. So hieß es auch am Samstag für den Frauennachmittag bei St. Josef: „Ausverkauft.“ Brigitte Mohn, die Präsidentin des Damenkomitees, hatte mit ihren Frauen, ein unterhaltsames Programm auf die Beine gestellt. 30 Damen präsentierten selbst geschriebene Sketche und nahmen sich dabei selber auf den Arm. Ob bei der Hutmodenschau, der Mutter von Chantal oder beim Sommerlied über Hitzewallungen - sie brachten die Wiever zum Lachen.

Seit dem vergangenen Jahr haben sich die Damen mit den „Rut-Wieße Mädsche“ verstärkt, einer Gruppe zwölf- bis 15-jähriger Mädels. „Das Miteinander von Jung und Alt ist uns wichtig“, sagte Mohn. So richteten sich manche Programmpunkte eher an die Jüngeren, andere an die Älteren. An alle gerichtet war die neu eingeführte Funktion des „Winkemariechens“: Zwei Mädchen wechselten sich während der über vier Stunden dauernden Sitzung dabei ab, karnevalistisch korrekt ins Publikum zu winken.

Kinder-Wäscherprinzessin Pauline I. schaute ebenso vorbei wie Luisa I., die große Beueler Tollität. Bonns Prinz Mirko I. und Bonna Patty I. mussten einen Beueler Tauglichkeitstest bestehen. Für Patty, selbst ehemalige Wäscherprinzessin, ein Kinderspiel. Mit den „Hellige Knäächte un Mägde“ als einzigem, nicht handgemachtem Programmpunkt hatten die Damen die älteste Traditionstanzgruppe des Kölner Karnevals zu Gast. Zusammen mit den Männern, die ab 18 Uhr in den Pfarrsaal durften, ging dann die Karnevalsparty weiter.