Karneval in Beuel

Wäscherprinzessin Luisa I. gibt ihr Häubchen ab

Müssen die Insiginien der Macht schweren Herzens wieder zurückgeben: Obermöhn Ina Harder, Wäscherprinzessin Luisa I. und die beiden Wäscherinnen Romina und Jacqueline.

Müssen die Insiginien der Macht schweren Herzens wieder zurückgeben: Obermöhn Ina Harder, Wäscherprinzessin Luisa I. und die beiden Wäscherinnen Romina und Jacqueline.

BEUEL. Mit dem Häubchenrupfen gibt Wäscherprinzessin Luisa I. die Macht zurück in die Hände des Beueler Bezirksbürgermeisters Guido Déus. Sie spricht von einer tollen Session.

Doppelter Abschied: Wäscherprinzessin Luisa I. (Braun) hat sich am Dienstagabend beim traditionellen Häubchenrupfen von ihrem Amt als Karnevalsregentin Beuels verabschiedet. Und auch Gastwirt Werner Kaschke zapfte in seiner Kneipe „Zur Rheinbrücke“ sein letztes Kölsch. Er zieht sich in den Ruhestand zurück. Die Wirtschaft wird ab sofort renoviert und am 1. April von Obermöhn Ina Harder (l.) wieder eröffnet.

„Es war eine wundervolle Zeit. Dass ich die Session gemeinsam mit meinen Damenkomitee-Kolleginnen Patty Burgunder als Bonna und meiner Schwester Katja als Prinzessin im Bockerother Dreigestirn erleben konnte, hat meine Amtszeit deutlich aufgewertet“, sagte Luisa Braun.

Das Häubchenrupfen läuft alljährlich gleich ab: Ehemalige Wäscherprinzessinnen kommen zusammen und nehmen der aktuellen Regentin das Häubchen vom Kopf. Der symbolische Rathausschlüssel und das Narrenzepter gehen zurück an Beuels Bezirksbürgermeister Guido Déus. „Nach Ostern wählen wir eine neue Prinzessin“, sagte Ina Harder.