"Forschologicum" im Haus der Springmaus

„Science net blöd!“

Hanns Dieter Hüsch bestimmt eine Seite der neuen Springmaus-Fassade.

Auch Wissenschaft kann „Jeck“! Das haben Vertreter aus den Wissenschaftseinrichtungen der Region beim „Forschologicum“ im Haus der Springmaus unter Beweis gestellt.

BONN. Auch Wissenschaft kann „Jeck“! Das haben Vertreter aus den Wissenschaftseinrichtungen der Region beim „Forschologicum“ im Haus der Springmaus unter Beweis gestellt: Zum 17. Mal fand die Wissenschaftskarnevalssitzung statt.

Der langjährige Spiritus Rector des Forschologicums, der ehemalige Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Christian Bode, führte durch das Programm, das es unter dem Motto „Science net blöd!“ auch dieses Mal wieder in sich hatte. Die „Eisbrecher“ machten die Pressesprecher der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Universität Bonn, Georg Scholl und Andreas Archut, die das Publikum als Spitzenfunktionäre der imaginären rheinischen Spaßpartei „Alternative fürs Rheinland“ auf eine „Rheinische Koalition“ in Berlin einschworen. Ihr Motto: „Lieber jeck regieren, als schlecht regieren!“

Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Bonn, Wolfgang Holzgreve, präsentierte dem Publikum allerlei Heiteres und Humoriges „von der Seilbahn aus gesehen“. Der Venusberg eigne sich aufgrund seiner exponierten Lage für eine Seilbahn. Als Zarah Leander sang die Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Dorothee Dzwonnek, mit dem Lied „Nur nicht um ExStra weinen“ die Sorgen und Hoffnungen der Unis, die sich derzeit im Rahmen der Exzellenzstrategie um Cluster und Elite-Status bewerben. Uni-Rektor Michael Hoch warf sich den weißen Professorenkittel über, während Michael Famulok, Professor für Chemische Biologie an der Uni, im grauen Kittel und mit Fellmütze den Hausmeister „Benno Gebhard“ gab.