Große Koalition der vereinten Narren

CDU-Katerfrühstück im Maritim-Hotel

Der Vorsitzende der Bonner CDU, Christos Katzidis, begrüßt die Gäste des Katerfrühstücks im Maritim Hotel.

Der Vorsitzende der Bonner CDU, Christos Katzidis, begrüßt die Gäste des Katerfrühstücks im Maritim Hotel.

Bonn. Ja, besser hätte man das nicht auf den Punkt bringen können. „Willkommen bei der großen Koalition der vereinten Narren“: Mit diesen Worten begrüßte zunächst Moderator Christoph Schada zum 49. Katerfrühstück der CDU im Maritim-Hotel.

Recht gut gefüllt waren die Reihen, der Termin war auch – karnevalistisch präzise – für 11.11 Uhr zu einer verträglichen Zeit nach der wilden Rathauserstürmung vom Vortag angesetzt.

Christos Katzidis, Vorsitzender der Bonner CDU, begrüßte vor Eröffnung des Büffets noch die, wie er sagte, „schwärzeste Seele von Bonn“. Gemeint war Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Außerdem hieß er den neuen Chef des Landeskriminalamts, Frank Hoever, willkommen und Konrad Adenauer, Enkel des gleichnamigen Alt-Bundeskanzlers.

Katzidis philosophierte in Anwesenheit der Bonner Tollitäten ein wenig über die Unterschiede zwischen den Griechen (dort liegen seine Wurzeln) und den Deutschen und nahm dabei das Karnevalsmotto der Universität auf die Schippe, das da lautet: „Loss mer fiere un studiere“. „Warum könnt ihr Deutschen eigentlich keine klaren Schwerpunkte setzen. Wir Griechen würden sagen: ,Fiere jet över studiere'“.