Wenig Platz für den Prunkwagen

Die Friedensfeuerwehr beim Zug in Lessenich

Lessenich. Der Karnevalszug durch den Ort lockte am Samstag viele Lessenicher an die Straße. Für den Prunkwagen wurde es an der Baustelle in der Roncallistraße eng.

Schon gegen Mittag fanden sich am Samstag die ersten Karnevalsfreunde beim Biwak des Ortsausschusses Lessenich vor der Laurentiuskirche ein, um für den Zug am Samstagnachmittag vorzuglühen. Als der dort endlich ankam, herrschte Hochbetrieb. Und das ist erfreulich für einen kleinen Zug, der parallel zum großen in Dransdorf geht.

Vorher kam die Fahrt allerdings ins Stocken. Die Roncallistraße ist an einer Stelle wegen einer privaten Baustelle verengt, und kurzzeitig sah es so aus, als würde der große Prunkwagen des Ortsausschusses dort nicht durchkommen. Aber der OA-Vorsitzende Bruno Euskirchen hatte vorher abgemessen: Der Wagen sei drei Meter breit, das passe. Schließlich ging es dann tatsächlich weiter. Der Engpass wurde überwunden, und die Leute wurden fürs Warten mit einem Kamelleregen belohnt.

Bei Euskirchen fuhr erstmals auch Lauri mit, das neue Lebend-Maskottchen des FC Rot-Weiß Lessenich mit dem pelzigen Kopf. Dem Wagen folgten unter anderem die Pfadfinder von Sankt Rochus als Matrosen, die Rocker der Rochusschule, die 23 letzten Einhörner und eine Gruppe Internationaler, die sich das Motto "Lessenich First" gegeben hatte. Das Joki-Familienhaus der evangelischen Johanniskirchengemeinde versuchte sich als Weltretter mit Friedensfeuerwehr, und der Gemeindeausschuss Sankt Laurentius fuhr eine Miniatur ihrer Kirche durch die Straßen.