Der Ovend is dud, lang lääve der Morgen

Eine Nacht unterwegs mit Querbeat

Bonn. 2001 wurde die Brassband in Bonn-Beuel gegründet, inzwischen ist sie in der ersten Liga des Karnevals angekommen. 180 Auftritte haben die 14 Musiker in dieser Session, manchmal zwölf hintereinander. Wir haben Querbeat einen Tag lang begleitet.

Vierzig Lück in 'nem vill zo kleine Zimmer. Der Geruch von abgestandenem Bier und kaltem Schweiß zieht unter das alte, steinerne Gewölbe der Früh-Brauerei in Köln. Es ist warm, die Luftfeuchtigkeit hoch. Mehrere Frauen in blau-weißer Garde-Uniform belagern einen Tisch in einem Vorraum. Ein einsamer Pirat sitzt auf einem Hocker, den Kopf gebeugt, vermutlich schlafend. Agil ist dagegen eine Gruppe tanzender Qietscheentchen, während sich Köbesse mit Getränken durch das Gewühl schieben. Kaum vorstellbar, dass hier noch mehr Menschen Platz finden. Finden sie aber, kurz nachdem ein Mann mit Narrenmütze die vier Quadratmeter große Bühne betreten hat. Für einen Moment kehrt so etwas wie Stille ein. „Und jetzt begrüßt mit mir Querbeat“, ruft der Mann. Mit der Ruhe ist es vorbei.

Wo die Brassband mit Wurzeln am Kardinal-Frings-Gymnasium in Bonn-Beuel die Bühne stürmt, ist Stimmung. Und Querbeat bringt nicht nur die kostümierten Partygänger im Früh, sondern auch die Kölner Schickeria zum Tanzen. Wie knapp zwei Stunden vorher im Gürzenich. Frackträger statt Cowboy, Balldame statt Piratenbraut.

„Alle gehen runter! Alle gehen runter“, fordert Sänger und Gitarrist Jojo Berger die Besucher der Prunksitzung der Ehrengarde der Stadt Köln auf – und tatsächlich gehen fast alle Herren und Damen in die Knie, soweit jedenfalls, wie es die steifen Anzüge und engen Abendkleider zulassen - um kurz darauf aufzuspringen und zu hüpfen. Stonn op un danz. Nur die Kellner in weißen Hemden und schwarzen Fliegen tragen eisern Getränke durch die schmalen Gassen. Eine Gruppe von Nachwuchsfunken steht am Rand. Die vier jungen Mädchen kennen jede Zeile, jedes Wort. Nie mehr Fastelovend, nie mehr rud un wieß, nie mehr Fastelovend – ohne dich.

Für Querbeat heißt es bereits zum vierten Mal an diesem Abend „Nie mehr Fastelovend“. Zwölf Stunden, sieben Auftritte, siebenmal 25 Minuten, siebenmal die Hits der letzten fünf Sessionen plus die neue Single „Guten Morgen Barbarossaplatz“, siebenmal der Satz „Und jetzt brauchen wir von euch das lauteste 'Nie mehr', das ihr je in eurem Leben gesunken habt“. Der Ovend is dud, lang lääve der Ovend.

Der Arbeitstag beginnt um 14 Uhr in Ramersdorf

Und der kann sich mitunter ziehen. Schließlich ist die Band an diesem Tag seit 14 Uhr auf den Beinen. Am Busbahnhof Ramersdorf beginnt der Arbeitstag. Dort werden die wenigen in Bonn wohnenden Bandmitglieder aufgelesen. Vor der Abfahrt schnell noch eine Zigarette, ein Schluck aus der Wasserflasche. Über das Smartphone kommt eine Buchungsanfrage. Das ist ja erst 2019“, sagt Philipp Mull. „Und dann regen wir uns nächstes Jahr wieder auf: Was hast du denn da gebucht?“ Das Booking für die Karnevalsveranstaltungen ist ein langfristiges Geschäft, schon im August werden die Termine für 2020 vereinbart. Andererseits bringt das der Band die Sicherheit, sich auch weiterhin über die Musik zu finanzieren – in der schwierigen Branche keine Selbstverständlichkeit.

Querbeat hat es geschafft. „Ja, wir können mittlerweile schon sehr gut davon leben“, sagt Saxofonist Raoul Vychodil. „Dafür sind wir sehr dankbar. Es kommt ja nicht oft vor, dass Musiker das nur mit einer Band erreichen.“ In der Kölner Südstadt macht der Bus erstmals Halt. Hier befindet sich das Tonstudio der Band und hier steigen weitere Mitglieder ein.

Es wird ein wenig hektisch, denn der erste Auftritt ist bereits für 15.45 Uhr geplant. Vorher werden noch die beiden weiblichen Band-Mitglieder Wilma Utpadel und Janine Dornbusch am Heumarkt eingesammelt. Dann geht es weiter Richtung Leverkusen. Vor der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule warten bereits die ersten weiblichen Fans. Es ist kalt, aber trocken. Der orange-weiße Bus fährt vor. Die Technik wird ausgeladen, die Band bleibt noch sitzen.

Auf der Bühne steht zu dieser Zeit noch ein anderer Bonner: Der Komiker Dave Davis. Die fünf Crewmitglieder bringen Schlagzeug, Boxen, Verstärker vor dem Bühneneingang in Stellung. Anderthalb Minuten brauchen sie, um alles aufzubauen. Sieben Auftritte, das bedeutet auch sieben ganz unterschiedliche Säle und Bühnen, auf die sich das Team einstellen muss. Crew-Chef Chris Lorber verzieht das Gesicht. “Wenn schon der Redner scheiße klingt, dann wird es für uns schwierig”, sagt der 32-Jährige. Ihm bleibt nur das wenige Sekunde lange Intro, um die Technik auf den Saal einzustellen. Während des Auftritts steuert er den Sound vom Saal aus über ein Tablet nach – ob mitten zwischen 450 Frauen auf der Damensitzung in der Schulaula oder im knüppelvollen Früh: Während um ihn alles tanzt und springt, bearbeitet er hochkonzentriert seinen kleinen Bildschirm.

Zum ersten Mal spult die Band an diesem Tag ihr Programm ab. Routiniert. Insgesamt sind es mehr als 180 Auftritte in der Session. „Gestern hatten wir Bergfest“, stellt Andy Berger fest. 180 Auftritte in wenigen Monaten, in der Hochphase zwölf am Tag – immer wieder die gleichen Lieder, die gleichen Töne, die gleichen Anmoderationen. „Für uns ist dennoch jeder Auftritt neu“, erklärt Berger. „Wir stehen ja nicht sieben Mal im Publikum und hören uns zu. Wir stehen auf der Bühne und machen unseren Job mit Herzblut.“ Auch wenn es nach außen nicht so aussieht, kann der schon mal schlauchen. „Gerade nach so einer langen Nacht wie heute, ist es hart, früh aufzustehen, für die nächste Tour“, sagt Jojo Berger.

Doch Anstrengung macht erfinderisch. Die Bonner Bandmitglieder Carlos Kurschilgen und Philipp Mull haben sich spontan ein Hotelzimmer in Kohlscheid im Kreis Aachen gemietet. Dort geht es am nächsten Morgen um 11.50 Uhr weiter, Abfahrt 9.40 Uhr in Ramersdorf. „Ich habe gefragt, ob es okay ist, wenn wir um halb drei einchecken und um 9 wieder auschecken, die waren etwas verwundert, aber meinten: kein Problem.“ Die beiden können sich also auf anderthalb Stunden mehr Schlaf freuen. „Das war uns die Kohle allemal wert, auch für den Gag“, feixt Mull. Vor allem für den Gag.

Es ist mittlerweile Abend geworden. Im Kölner Nobelhotel Pullmann findet die Kostümsitzung der närrischen Insulaner statt. Während der Abendverkehr sich durch die Gassen und Winkel der Innenstadt müht, passiert der Tourbus problemlos alle Sperrungen. „Das ist eine Sache, die sich so krass verändert hat“, sagt Marsall. „Wir kommen mittlerweile irgendwo hin, werden durchgewunken und sind direkt vor Ort.“

Treppenaufgang oder Hotelfoyer, statt Backstageraum

Die Instrumente werden hinter einem kurzen Paravent im Hotelfoyer ausgepackt, dort schlüpfen die Bandmitglieder auch in ihre Bühnenoutfits. Kein gemütlicher, abgeschirmter Backstageraum, kein Catering samt Sonderwünschen, hier und da gibt es Kölsch oder Kaffee. An anderen Locations kann es auch schon mal der Treppenaufgang oder geflieste Flur vor einer arbeitenden Küche sein.

Während die Band auf der Bühne den aktuellen Sessionshit „Barbarossaplatz“ spielt, steht Kurt Berger am Seitenaufgang, den Arm lässig auf das Geländer gelegt. In seinen Augen steht der Stolz. „Klar, wenn man bedenkt, wie das alles angefangen hat und wo wir jetzt sind, bin ich schon extrem glücklich“, sagt er. „Wenn ich bedenke, wie ich Andy und Lenny vor mehr als 18 Jahren zu „Jugend Jazzt“ gefahren habe. Lenny mit der Posaune und Andy an der Trompete. Und heute stehen sie immer noch gemeinsam hier.“ Auch Jojo Berger und Carlos Kurschilgen sind von klein auf befreundet. Eine Freundschaft, die bis heute hält. „Natürlich ist man mal anderer Meinung. Aber das wird dann munter diskutiert“, erzählt Vychodil. „Streit gibt es eigentlich nicht. Wir sind nach wie vor gut befreundet. Vielleicht weil wir eine so große Gruppe sind.“ So falle es leichter, sich auch mal aus dem Weg zu gehen.

Über einen Hintereingang betritt die Band um kurz vor 20 Uhr den Gürzenich – so etwas wie der Olymp des Kölner Karnevals. Schick, edel, vornehm. Im 15. Jahrhundert wurde das Bauwerk errichtet, heute bietet es mehr als 1000 Menschen Platz bei Veranstaltungen, allen voran im Karneval. Hier treten die „Großen“ auf – Bläck Föös, Höhner, Brings - das Kleeblatt. Von Ehrfurcht keine Spur. Während die anderen Bandmitglieder sich auf den Auftritt vorbereiten oder Selfies mit schicken Damen in Ballkleidern machen, rutscht Daniel Breidenbach das Geländer der imposanten Treppe hinunter, natürlich wird das digital festgehalten. Hubertus Gierse steht hinter der Smartphone-Kamera. Auch das ist Querbeat – die Lockerheit, der Frohsinn sind keinesfalls gespielt. Und doch gibt es auch andere Momente. „Klar, wenn man immer 120 Prozent gibt, fährt man zwischen den Auftritten schon mal runter“, sagt Breidenbach. „Da gibt es Momente, in denen man mal durchhängt. Aber sobald man auf der Bühne steht, ist man wieder voll da.“ Das gilt auch für den bebenden Saal.

Seit 2001 gibt es Querbeat. „Das ist viele Jahre her“, sagt Jojo Berger. „Seit dem haben wir uns extrem weiter entwickelt.“ Als Big Band trat die Gruppe zunächst auf Stadtfesten oder in Aulas auf. „Damals waren wir mitunter 25 Musiker. Wir hatten mehr Leute auf der Bühne, als davor“, sagt Andy Berger, der Bassist und Bruder von Jojo. „Wir waren zum Teil mit drei Schlagzeugern unterwegs.“ Mittlerweile sieht das anders aus. 2007 steigt die Band in den Karneval ein: Zunächst in kleinen Sälen, mittlerweile ist sie von den großen Veranstaltungen nicht mehr wegzudenken. Längst ist die Brassband in der ersten Liga des Karnevals angekommen. „Auf jeden Fall eine der angesagtesten Bands, aber auch Karnevalsmusik ist Kunst und Kunst kennt keine Liga“, so Stephan Brings, Bassist von Brings.

So hart der Markt in der Szene umkämpft ist, Konkurrenz sieht die Band in den anderen Größen nicht. Im Gegenteil: „Man kennt sich ja schon seit einigen Jahren“, erzählt Raoul Vychodil. „Brings hat uns zu Beginn viel protegiert.“ Und das kommt nicht von ungefähr. Was macht die Band so Besonders? „Ihre Totale Einzigartigkeit. Keine andere Band bringt 15 Leute auf die Bühne“, so Peter Brings, Frontmann der Kölner Gruppe. „Wo Querbeat spielt, ist Disco.“ Und die gibt es auch auf dem aktuellen Album „Fettes Q“.

Im Früh kommt Hektik auf. Die Band ist zu spät. Eigentlich hätte der Auftritt auf der Party der Nippeser Bürgerwehr um 22.15 Uhr starten sollen. Es ist 22.22 Uhr, als die Crew die Technik hinter die kleine Bühne schiebt. Die vorangegangen Veranstaltung hatte Verzug im Programm, dann stand dem Querbeat-Bus noch ein anderer der vielen Busse von Bands und Tanztruppen im Weg, die sich zur jecken Hochzeit um die einschlägigen Veranstaltungsorte sammeln. Während der Fahrt besteht reger Kontakt mit den Veranstaltern, zur Not muss umdisponiert werden, die Reihenfolge der Auftritte getauscht oder ein anderer Künstler vorgezogen werden. Bei mehr als zehn bis fünfzehn Minuten Verspätung droht der Gig zu platzen. „Wir mussten aber erst ein einziges Mal einen Auftritt ganz absagen, weil wir in eine Vollsperrung gekommen sind“, sagt Valentin Marsall.

Am Veilchendienstag wird selbst Karneval gefeiert

Auf der Früh-Party im Braukeller trotzen die Musiker allen Widrigkeiten. 14 Bandmitglieder auf einer winzigen Bühne, da muss man schon mal improvisieren. So bahnen sich Philipp Mull und Carlos Kurschilgen ihren Weg in die Meute, Trompeterin Wilma Utpadel klettert auf eine Box. „Im vergangenen Jahr stand sogar die Technik mit auf der Bühne“, sagt Valentin Marsall. „Da war noch weniger Platz. Aber das ist schon ein Highlight an so einem Abend.“ Ein Highlight auch wegen des dankbaren Publikums. Es dauert nicht eine Sekunde bis der Funken übergesprungen ist und der ohnehin warme Raum kocht.

Nach dem Auftritt wird hinter der Bühne kurz durchgeatmet, etwas getrunken, verschnauft. Aber es gibt auch eine kurze Manöverkritik. Für die Choreo war zu wenig Platz. Dabei hat man die in den vergangenen Wochen öfter geprobt. „Jeder bei uns hat seine Rolle“, sagt Janine Dornbusch. „Es gibt eine vierköpfige Kreativgruppe. Der eine schreibt, der andere ist für die Arrangements zuständig. Und es gibt die Leute, die zum Beispiel an den Bewegungsabläufen arbeiten.“

Viel Zeit bleibt jedoch nicht. Um 23.40 Uhr ist der Auftritt im Wartesaal anberaumt, der Wibbeldance der roten Funken. Wieder geht es durch den Hintereingang. Wieder Stimmung machen, wieder dieselben Lieder. „Das Wibbeldance ist ein richtiges Highlight“, sagt Andy Berger. „Hier wird richtig Karneval gefeiert.“ Genau das können die Bandmitglieder selber nicht mehr. Vielleicht der einzige Wermutstropfen. „Früher sind wir an Weiberfastnacht um 9 aufgestanden und haben uns in der Rheinlust den Stempel abgeholt“, erzählt Berger. Und sein Bruder ergänzt: „Aber wir fahren ja im Rosenmontagszug mit. Das ist ein Highlight. Und wir haben ja noch den Dienstag. Da wird richtig gefeiert. Die Nachwirkungen spüren wir dann noch am Aschermittwoch.“

Dabei hatte die Band ursprünglich mit Karneval nicht viel am Hut. Sie spielte hauptsächlich Jazz. Jetzt wird sie zwangsläufig in die Jecken-Schublade gesteckt. „Das ist kein Problem für uns“, sagt Jojo Berger. „Wir leben davon und auch gerne damit. Es macht ja Spaß, wir verbreiten gute Laune.“ Doch das nicht nur im Karneval. Wie im Vorjahr geht die Band auch 2018 auf Deutschland-Tour. Dazu werden Gigs in der Schweiz und Österreich gespielt. „Von der Energie und der Musik, kann das auch außerhalb Kölns sehr gut funktionieren“, sagt Vychodil.

Und dann geht es zum letzten Auftritt des Abends. Es ist weit nach Mitternacht. Das Ziel sind die Sartory-Säle. Wieder geht es durch einen Hintereingang, über Treppen, einen kalten Flur. Wilma Utpadel, Janine Dornbusch und Daniel Breidenbach nutzen die Couch für einen kleinen Moment der Ruhe. Durchatmen. Runterkommen. Die Müdigkeit steht auch den Berger-Brüdern ins Gesicht geschrieben. Doch aufgeben ist nicht. Noch einmal alle Energien sammeln, noch einmal das Programm abspulen. Hinter der Bühne sitzt Kurt Berger auf einem Hocker und schaut dem wilden Treiben auf der Bühne zu. „Diese kleinen witzigen Einfälle, zum Beispiel wie Carlos jetzt zu Christian geht und der die drei Schläge auf Carlos' Mellophon macht, statt auf dem Schlagzeug. Das ist einfach großartig“, sagt er und lächelt versunken, als hätte er exakt die gleiche Szene nicht schon sechsmal an diesem Abend beobachtet, an die hundert Mal in den letzten Wochen.

Nach dem Auftritt herrscht aufgekratzte Stimmung. „Nach so einem Abend kann man natürlich nicht direkt pennen“, sagt Jojo Berger. „Ich surfe immer noch eine Stunde, trinke Tee, bevor ich ins Bett gehe.“ Und dennoch lässt ihn die Vorfreude auf die paar Stunden Schlaf strahlen. Normalerweise ist das Ziel, ein Fenster von zehn Stunden zwischen dem letzten Termin am Abend und der Abfahrt am nächsten Tag freizuhalten, nicht immer wird das eingehalten.

Es ist 1.20 Uhr, als die Bandmitglieder in den Bus steigen. In diese Nacht werden einige von ihnen nicht einmal acht Stunden zu Hause sein. „Jetzt gerade, in diesem Augenblick, hält sich die Vorfreude auf Morgen natürlich in Grenzen“, sagt Jojo Berger. Wenn sie aber am nächsten Vormittag die Bühne im Bürgerhaus Kohlscheid stürmen werden, versichern die Musiker, wird das alles vergessen sein. Die Querbeat-Stimmung ist selbstentzündlich. Am nächsten Tag stehen sechs Auftritte auf dem Programm, mehr als zwölf Stunden, sechsmal 25 Minuten, sechsmal die Hits der letzten fünf Sessionen plus die neue Single „Guten Morgen Barbarossaplatz“, sechsmal der Satz „Und jetzt brauchen wir von euch das lauteste „Nie mehr“, das ihr je in eurem Leben gesunken habt“. Der Ovend is dud, lang lääve der Morgen.

Eine multimediale Reportage mit Video gibt es hier.