Aschermittwoch in Bonn

Karnevalisten trauern am Rheinufer

Wachen ihre Portemonnaies aus: (von links) Hans Brock, Mirko Feld, Patty Burgunder und Walter Hardebusch.

Wachen ihre Portemonnaies aus: (von links) Hans Brock, Mirko Feld, Patty Burgunder und Walter Hardebusch.

Bonn. Der Wechsel von lustig auf traurig erfolgt bei Karnevalisten über Nacht. Es ist vorbei mit der jecken Zeit und den Freuden des Karnevals. Am Rheinufer flossen an Aschermittwoch ein paar Tränen.

Der längst gerupfte Prinz Mirko I. (Feld) und Bonna Patty I. (Burgunder) lächelten an dem tristen Morgen aber noch. Beide hatten ihre Amtszeit auch richtig genossen.

Nun standen sie am Rhein, um im Trauermarsch ans Ufer zu ziehen. Nach altem Ritual wuschen die Jecken die letzten Cents aus ihren Geldbörsen, die alle an einer lange Leine hingen. Viel war da bestimmt nicht mehr drin, da die Session „Bonn met Hätz“ ja recht lange gedauert hatte und manches Bier über die Theke ging.

Einige Zuschauer und Stadtsoldaten, darunter Hans Brock und Walter Hardebusch, erinnerten sich noch mal an die schönen Wochen. Auch beim späteren Fischessen gab es noch viel zu erzählen.

Die meisten Termine für 2018 unter dem Motto „Loss mer fiere un studiere“ stehen schon fest. Dabei dreht sich dann alles um 190 Jahre Rosenmontagszug in Bonn und 200 Jahre Uni Bonn.