Karneval in Bonn

Meterlanger Mottoschal hält die Narren warm

„Bonn met Hätz“: Den neuen Mottoschal präsentieren Herbert Geiss (von links), Marlies Stockhorst, Erika Lägel und Stephan Eisel.

„Bonn met Hätz“: Den neuen Mottoschal präsentieren Herbert Geiss (von links), Marlies Stockhorst, Erika Lägel und Stephan Eisel.

Bonn. Der neue Mottoschal des Festausschusses Bonner Karneval passt mehrfach um jeden Jeckenhals. Pünktlich zum 11.11. ist er zu haben.

Frieren muss kein Bonner Jeck: Der neue Mottoschal „Bonn met Hätz“ des Festausschusses (FA) Bonner Karneval ist zwei Meter lang und passt damit mehrmals um jeden Hals. Laut Pressesprecher Willi Wester kommt er zur richtigen Zeit – es seien ja bis zur Sessionseröffnung am Freitag kühlere Temperaturen vorhergesagt. „Deshalb empfiehlt es sich, diesen Schal zu kaufen.“

Der zeigt unter dem Sessionslogo und neben dem Konterfei von Ludwig van Beethoven Orte, an denen das „Bönnsche Härtz“ hängt: Münster, Altes Rathaus, Universität, UN-Campus, Post Tower, Rheinauen, Godesburg und Rheinschiffe - größtenteils Bauwerke, die man von der rechten Rheinseite aus sehen kann. Das mag die Beueler darüber hinwegtrösten, dass sie darauf nicht bedacht wurden. „Außerdem haben die ihren eigenen Schal“, so Wester.

Zur Präsentation vor dem Alten Rathaus kam neben der Festausschusspräsidentin Marlies Stockhorst auch Herbert Geiss, Inhaber des Kölner Familienunternehmens Deiters, dessen Filialen viele Jecke schon von innen gesehen haben.

Erstmals ist der FA mit dem Karnevalsausstatter eine Kooperation zur Herstellung des mit bunter Wolle gestrickten Schals eingegangen. Für Deiters ist das nicht neu, das Unternehmen vertreibt auch Mottoartikel aus dem Kölner, Düsseldorfer und Mainzer Karneval.

Der Bonner Festausschuss erweitert damit die Reichweite für den Verkauf des Schals enorm. Dieser kostet zwölf Euro und wird bei der Sessionseröffnung auf dem Bonner Markt verkauft. Daneben ist er bei der General-Anzeiger-Filiale am Bottlerplatz 7 und im Haus des Karnevals an der Hohe Straße in Tannenbusch erhältlich, ab der ersten Januarwoche 2017 auch in der „Kamellebude“, dem Verkaufsstand des FA unter den Kaufhof-Arkaden.

Der Erlös geht komplett in die Finanzierung des Rosenmontagszuges und anderer karnevalistischer Veranstaltungen. Das gilt auch für das Geld, das der Festausschuss mit dem Verkauf von Aufklebern, Anhängern und Festabzeichen einnimmt. Letztere gibt es in goldener und silberner Variante, beide kosten drei Euro und können über die Homepage www.karneval-in-bonn.de des Festausschusses bestellt werden.