Wiesse Müüs

Orden orientiert sich am Bonner Sessionsmotto

Das Mäuseballett der Sternschnuppen Bockeroth bei ihrem Auftritt beim Ordensfest der Wiesse Müüs.

Das Mäuseballett der Sternschnuppen Bockeroth bei ihrem Auftritt beim Ordensfest der Wiesse Müüs.

Bonn. Die KG Wiesse Müüs hatte sich für ihr Ordenfest die Alte Kirche im Collegium Leoninum ausgesucht. Die Vorsitzende Verena Jansen begrüßte nahezu jeden Besucher – und die kamen im Sekundentakt – persönlich.

Das Motto stammt aus der Feder des stellvertretenden KG-Vorsitzenden Roman Wagner. „Darauf sind wir natürlich stolz“, sagte Jansen. Mit ihrem Orden schaffen es die Wiesse Müüs, jeden bönnschen Jecken abzubilden. Er ist schlicht gehalten, zeigt die Bonner Silhouette und natürlich links und rechts zwei Mäuse. Die Mitte bildet in diesem Jahr ein Spiegel. So sei jeder, der reinschaut, ein Bönnscher, ganz egal wo er herkäme, erklärte Ordensmeister Rolf Fendel. Den Orden gibt es in einer Herren- und in einer Damen-Ausführung, wobei letztere auch durch seine Praktikabilität besticht.

Neben dem etwas anderen Orden gab es auch eine geografische Veränderung. Die vergangenen Ordensfeste hatte man meist im Zeughaus in Bornheim-Hersel gefeiert. Diesmal wollte man aber „etwas näher an der Stadt sein“, so Jansen. Mit dem Collegium Leoninum wurde ein passender Ort Platz gefunden. Als musikalischen Höhepunkt hatte die KG „De Köbesse“ nach Bonn geholt. Den Start in den Programmteil machte aber das Mäuseballett der Sternschnuppen Bockeroth. Währenddessen wurden die ersten Orden verliehen: Die allerersten bekamen die Eigengewächse, Prinz Dirk II. (Vögli) und Bonna Alexandra III. (Roth) der vergangenen Session.