Sicherheit im Karneval

Die Bonner Polizei ist an den tollen Tagen insbesondere an Rosenmontag, mit allen verfügbaren Einsatzkräften in Bonn und der Region für Sicherheit im Einsatz. Sie wird dabei von der Bereitschaftspolizei und von Studenten der Polizei NRW unterstützt. Die Einsatzkräfte wollen „frühzeitig und konsequent gegen betrunkene Unruhestifter, Krawallmacher und Straftäter vorgehen“.

Jeder Jeck kann etwas zur Sicherheit beitragen. Die Polizei bittet: „Verzichten Sie auf das Tragen von Kostümen, die dazu geeignet sind, Menschen zu verunsichern und Ängste zu schüren. Lassen Sie Spielzeugwaffen, Munitionsgürtel oder ähnliche Gegenstände zu Hause. So tragen Sie dazu bei, dass Sie und Ihre Mitmenschen unbeschwert und ohne unnötige Komplikationen feiern können.“

Zum Einsatzkonzept gehört, dass die Polizei Bonn für bislang 64 polizeibekannte Randalierer und Intensivtäter Betretungsverbote für Beuel, Bonn, Bad Godesberg und Bornheim ausgesprochen hat. Unter ihnen sind auch Personen, die schon im vergangenen Jahr während des Karnevals aufgefallen waren. Wer das Verbot missachtet, dem drohen Zwangsgeld und Gewahrsam.

Um Missverständnisse zu vermeiden, informieren die Bonner Ordnungshüter über ihren Facebook-Account in mehreren Sprachen über das Brauchtum des Rheinischen Karnevals, die Regeln und die Rolle der Polizei. Zudem gibt es Präventionstipps, zum Beispiel zum Schutz vor Taschendieben.

110 wählen: Die Polizei bittet während der Karnevalstage alle Teilnehmer, bei aller Ausgelassenheit auch auf sich und andere zu achten. „Wählen Sie sofort den Polizeinotruf 110, wenn sie oder andere Personen sich in Gefahr befinden!“