Zu Ostern soll das „Eingangstor“ nach Dransdorf glänzen

Dransdorf.

„Mir macht das jedes Jahr immer viel Spaß“, sagt der neunjährige Paulusschüler Marius Schmid, der seinen Vater Marcus bei seinem Aufruf unterstützt, Dransdorf „aufzuräumen“. Unter dem Motto „CDU Dransdorf räumt auf“ hoffte der Ortsvereinsvorsitzende auf regen Zuspruch seiner Mitglieder, räumte jedoch auch ein, dass viele aufgrund ihres Alters wohl nicht kommen würden. Bereits seit 2013 laden die Christdemokraten Dransdorfs traditionell alle Bürger zum Mitmachen ein, um an verschieden Stellen das Erscheinungsbild ihres Stadtteils zu verbessern. Aktuell befreiten sie die Gegend rund um die Haltestelle der Stadtbahnlinie 18 von ihrem Müll und Unrat, den die Fahrgäste nicht in Papierkörben und Mülleimern, sondern in den Grünanlagen und auf den Bürgersteigen entsorgen. „Ich habe schon Menschen angesprochen“, berichtet Schmid, „und auf ihr Fehlverhalten aufmerksam gemacht, doch nur wenig Schuldbewusstsein erkennen können“. Ein Achselzucken der Angesprochenen lässt darauf schließen, dass sie sich achtlos ihres Mülls entsorgen, da sie davon ausgehen können, dass sich die Stadtreinigung darum kümmern wird. Die wird sich nun auch tatsächlich um den Abtransport des gesammelten Mülls kümmern, den Marcus Schmid mit seinem Sohn und dem inzwischen eingetroffenen Hans Günter Merk bei den Müllcontainern am Dransdorfer Friedhof deponieren wird. Der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Merk weist auf die Dransdorfer Bürgerin Frau Schönhut hin, die auch außerhalb von den angekündigten Reinigungsaktionen aus ihrem persönlichen Engagement heraus nahezu täglich die Strecke zwischen dem Bahnhof Tannenbusch Süd und dem Friedhof begeht und den dort vorgefundenen Müll aufsammelt. Dort hinterließen vor allem die Schüler der nahegelegenen Tüv-Akademie ihre Spuren. „Die gehen mal eben zum Supermarkt und übersehen nach ihrem Pausensnack die überall aufgestellten Mülleimer“, konnte Marcus Schmid beobachten.