Karnevalsumzug

In Uthweiler werden die Zugteilnehmer am Wegesrand bewirtet

Uthweiler. Der Uthweiler Karnevalszug ist ein ganz besonderer: Wenn er ins Stocken gerät, liegt das an der liebevollen Bewirtung am Wegesrand. Das Kinderprinzenpaar genoss seinen großen Tag.

Dass den Uthweiler Kindertollitäten Fabian I. und Lillian I. das Thema Wald besonders am Herzen liegt, hatten sie schon bei ihrer Proklamation klar gemacht. „Waldgeister an die Macht“, lautete ihr Motto, und so wunderte es nicht, dass die beiden beim Rosenmontagszoch von einer ganzen Reihe Waldtiere eskortiert wurden, inklusive Rehen, Füchsen und „dem ein oder anderen Waldschrat“, wie Stephan Bergmann augenzwinkernd sagte.

Der Vorsitzende des Uthweiler Bürgervereins hatte die Zugleitung übernommen und freute sich über rund 150 Teilnehmer, die pünktlich um 14.11 Uhr in Freckwinkel zur fünf Kilometer langen Strecke starteten. „Wir sind in diesem Jahr richtig gut aufgestellt“, so Bergmann. Mit dabei war neben den Kindertollitäten auch das Oberpleiser Prinzenpaar Clemens I. und Tanja I., das natürlich von der Narrenzunft Oberpleis begleitet wurde und ordentlich Süßes in die Kamellebüggel der Jecken schaufelte.

Vom Sauerkrauteintopf bis zu Berlinern

„Wir können Jamaika – so rum oder so Rum“, verkündete die 1. Kärchen-Gäng Wahlfeld. Nomen est omen galt nicht nur für die Goldenschnitten, sondern auch für die Jungen und Mädchen der Elterninitiative Zwergenland: Auch sie gingen im Zoch mit – natürlich als süße Zwerge.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit zogen die Jecken durch die Straßen und machten immer wieder Halt an den „Altärchen“, wie Bergmann erklärte. „Die Menschen, die am Zugweg wohnen, versorgen uns an knapp einem Dutzend Stationen mit leckeren Sachen, vom Sauerkrauteintopf bis zu Berlinern. Da bleibt man dann auch gerne mal ein Viertelstündchen stehen.“ Um dann alle zur After-Zoch-Party wiederzutreffen.