Küzengarde Oberdollendorf

Zum Fisch gab es Gereimtes

Ganz der Gentleman: Küzen-Präsident Fritz Wenzel servierte auch den "Jecken Weibern Dollendorf" leckeren Fisch.

OBERDOLLENDORF. Noch einmal in das Ornat schlüpfen. Rund 70 Mitglieder der Karnevalsgesellschaft Küzengarde verabschiedeten sich mit dem traditionellen Fischessen in der "Bauernschenke" von der Session.

Den gab es in verschiedenen Sorten und in allen Varianten: gebraten, gedünstet oder eingelegt. Die Küzen jedoch sind nicht nur während der jecken Zeit für einen Scherz zu haben: Präsident Fritz Wenzel schnappte sich kurzerhand einige Teller und servierte den in einem Nachbarraum tafelnden "Jecken Weibern Dollendorf" den Fisch.

"Wir sind sehr zufrieden mit der Session", sagte Wenzel. "Erstmals hatten wir ausverkauftes Haus bei der Kostümsitzung." Büttenredner "ne Tuppes vum Land", der bei den Küzen (unbezahlte) Überstunden leistete, dankte ihnen sogar noch über Facebook für den tollen Empfang. Er habe der KG gern über das "Loch" geholfen, das sich wegen Verspätung der nachfolgenden Truppe aufgetan hatte.

Wie jedes Mal trug Senatspräsident Klaus Weber Gereimtes zum Fisch vor. Darin beleuchtete er in wohlgesetzten Worten die Ereignisse der vergangenen Session. Blumen erhielt Wirtin Silke Zimmer, die beim Narrengericht in der "Bauernschenke" die Erbsensuppe spendierte. Es gab einen Ausblick auf die nächsten Monate mit Frühtour und einem Jahresausflug. Außerdem wird die neue Session vorbereitet.