Funken-Wieverfastelovendsparty

Männer ausdrücklich erwünscht

Die Meerjungfrauen ließen sich von der Welle der Begeisterung mitreißen.

Die Meerjungfrauen ließen sich von der Welle der Begeisterung mitreißen.

SIEGBURG. Premiere - und gleich ausverkauft. 1700 raderdolle Wiever und ebensolche Käärls ließen es bei der ersten Wieverfastelovendsparty der Siegburger Funken Blau-Weiss unter dem Motto "Viva la Wiever" in der Rhein-Sieg-Halle ordentlich krachen.

Die älteste Karnevalsgesellschaft im Rhein-Sieg-Kreis wurde für ihre neueste Kreation mit viel Lob überhäuft. Unter anderem zeigten sich Birgit Radermacher und ihr Kegelclub "Chefin mit Freunden" aus Neunkirchen-Seelscheid völlig begeistert. Die neun Mädels schwärmten von der Stimmung, dem Programm und der Atmosphäre.

Die war schon deshalb garantiert, weil die durstigen Kehlen nicht jedes Mal im Foyer die Gläser nachfüllen lassen mussten, sondern den Getränkenachschub mitten im Saal an einer riesigen ovalen Theke ordern konnten. So blieb die Bude immer gerammelt voll, was natürlich die gute Laune noch förderte. Auf der Bühne sorgten neben Bruce Kapusta, "der Clown mit der Trompete", die Kölner Girlsgruppe "Colör", "Die Rheinländer" und "De Köbesse" für ordentlichen Druck auf dem Kessel des Narrenschiffs.

Zwischen den Auftritten wusste DJ Markus alle Register zu ziehen, um das Volk bei Laune und die Tanzfläche gefüllt zu halten. Alles tanzte ausgelassen, Arme wurden in den Himmel gestreckt und textsicher schmetterten Cowgirls und Indianer, Matrosen, die vielen Bienen Mayas und ihre Willis sowie zahlreiche Fantasiegestalten jeden Song mit. Im Dauereinsatz waren auch die vier Mädels Nadine, Meike, Sarah und Saskia aus Siegburg, die als Meerjungfrauen schon optisch aus der Menge hervorstachen und keine Pause einlegten. "Eine tolle Alternative zum gewohnten Kneipenkarneval und den üblichen Damensitzungen", waren sich die jungen Frauen einig, drehten sich ab und legten noch einen Gang zu. Außerdem gefiel ihnen, dass das Publikum altersmäßig gut zusammenpasste und vor allem "nicht so viele Pänz hier rumlaufen", ergänzte das Quartett, als es wieder einmal kurz vorbeitanzte.

Mehr als zufrieden mit der Sause war auch Funken-Präsident Ferdi Büchel. "Wir haben uns aber auch Mühe gegeben, super dekoriert, mit Sitzwürfeln entlang der Wand Lounge-Atmosphäre und mit der Theke im Raum natürlich einen Magnet geschaffen", berichtete er stolz. Nächstes Jahr gibt es mit Sicherheit eine Fortsetzung.

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