Karnevalsparty mit Rotlichtgröße

Die "Räuber" und Bert Wollersheim im Brauhaus

Sind auch dabei bei der Karnevalsauftaktsparty im Vorgebirge in den Bornheimer Kaiserhalle: Die Pustefix-Frauen des Damenkomitees Rot Weiß Hemmerich um Helene Sutorius (Mitte).

Sind auch dabei bei der Karnevalsauftaktsparty im Vorgebirge in den Bornheimer Kaiserhalle: Die Pustefix-Frauen des Damenkomitees Rot Weiß Hemmerich um Helene Sutorius (Mitte).

Bornheim. Das Konzept der Karnevalsparty in der Bornheimer Kaiserhalle ging auf: 650 kostümierte Jecken feierten ausgelassen.

Hoch her ging es am Samstagabend im Bornheimer Brauhaus: Ausgelassen wurde in der Kaiserhalle an der Königstraße der Start in die fünfte Jahreszeit gefeiert. Mit 650 schrill und farbenfroh kostümierten Narren war die Karnevalsparty im Festsaal restlos ausverkauft. Denn die Inhaber Michael und Giorgios Lazaridis boten in Kooperation mit Seppevent um Sebastian Blindert ihrem Publikum ein Programm der Extraklasse.

Von Anfang an wurde den Narren mit der „Generation Spaß“ aus Köln kräftig eingeheizt. Michael Ostermann und Marcel Peters animierten nicht nur mit selbst komponierten und getexteten Songs wie „Heimat“ und „Loss uns schunkele“, sondern auch mit dem gecoverten Lied von Willi Ostermann („Einmal am Rhein“) die Zuhörer zum Mitsingen und Schunkeln. Aber auch Trompeter Bruce Kapusta traf mit Ohrwürmern wie „Drink doch ene met“ (Bläck Fööss) den Geschmack der Zuhörer. Höhepunkt war dann der Auftritt der „Räuber“, die – nach einer Veranstaltung in der Kölnarena am selben Abend – zum ersten Mal einen Zwischenstopp im Brauhaus einlegten und 45 Minuten lang den Saal schier zum Kochen brachten.

Aber nicht nur wegen der musikalischen Glanzlichter waren die Jecken ins Brauhaus geströmt. Viele von ihnen wollten nämlich auch Rotlichtgröße Bert Wollersheim – bekannt aus dem Privatfernsehen – live erleben. „Ich kenne ihn schon seit Jahren. Er hat für diese Veranstaltung kräftig die Werbetrommel gerührt“, freute sich Blindert über den Auftritt des 67-jährigen. Enttäuscht zeigte sich der Eventmanager, dass Gast Gina-Lisa – sie erlangte Berühmtheit als Teilnehmerin des Dschungelcamps und als Kandidatin bei Heidi Klums Topmodelsendung trotz Zusage nicht erschienen war. „Dabei war es schwierig, wegen der Klimakonferenz überhaupt ein Hotelzimmer zu bekommen“, so Blindert, der den Abend und die vorherrschende Stimmung insgesamt als super bezeichnete. Für ihn steht schon fest, dass es auch im nächsten Jahr eine Karnevalsparty geben werde. „Dann fällt der 11. November auf einen Sonntag. Wir werden in die fünfte Jahreszeit hineinfeiern“, so der Eventexperte.