31. Biwak des Stadtsoldaten-Corps

Ein heiteres Kommen und Gehen

Kleine Mariechen ganz groß: Die Minis der Meckenheimer Stadtsoldaten tanzen für die Gäste. FOTO: ROLAND KOHLS

Kleine Mariechen ganz groß: Die Minis der Meckenheimer Stadtsoldaten tanzen für die Gäste.

MECKENHEIM. Karnevalisten aus Meckenheim und der Region treffen sich beim 31. Biwak des Stadtsoldaten-Corps

Emilia ist erst drei Jahre alt, aber die blau-rot-weiße Uniform der Meckenheimer Stadtsoldaten trägt sie schon voller Stolz, als sie mit den anderen Minis, den Kadetten und den Mädchengruppen beim 31. Närrischen Biwak des Stadtsoldaten-Corps am Sonntag zur Bühne der Jungholzhalle marschiert, um dort die von Trainerin Annette Rähse einstudierten Tanzschritte zum Minimonster-Lied zu präsentieren. Angeführt wird das Kindercorps der Stadtsoldaten von Fahnenträger Jonas (10), und der weiß, worauf es ankommt: "Man darf nicht zu schnell gehen." Lob gab´s schließlich vom Kommandanten Peter Klee, der durch das fünfstündige Non-Stop-Programm führte.

Begeisterten Applaus spendete das Publikum in der gut besuchten Halle. Beim närrischen Biwak gaben sich die Karnevalisten aus Meckenheim und der Region auf der Bühne die Klinke in die Hand. Und auch im Publikum herrschte ein heiteres Kommen und Gehen. Zahlreiche Tollitäten nahmen die Gelegenheit zum Treffen wahr, darunter die närrischen Regenten aus Rheinbach, Prinz Dieter III. und Prinzessin Andrea II. Einen tollen Einmarsch bereiteten die Meckenheimer ihrer Kinderprinzessin Lilien I. und ihrem Gefolge, in diesem Jahr die einzige Tollität in der Apfelstadt. Ihre Tänze der Session präsentierten auch die Erwachsenen-Gruppen der Stadtsoldaten, die Stadt-Garde Meckenheim, der 1. Lüftelberger Karnevals-Club, die Prinzengarde Meckenheim, die Showtanzgruppe "Street Dancer" aus Antweiler, Garde und Tanzpaar der KG Rot-Weiß Meindorf, die Hovener Jungkarnevalisten aus Zülpich und das Garde-Corps Grün-Weiß Köln. Musikalisch wurden die Stadtsoldaten von der "KölschFraktion" unterstützt. Beim großen Finale am Nachmittag fanden sich alle noch anwesenden Karnevalsvereine auf der Bühne ein.