Herseler Kinderkarneval

Mitmachen statt Zuschauen

Die Bonner Stadtsoldaten besuchen den Kinderkarneval. FOTO: KOHLS

Die Bonner Stadtsoldaten besuchen den Kinderkarneval.

BORNHEIM-HERSEL. Beim Herseler Kinderkarneval gehört die Bühne ganz den Pänz: Zum Spielen, Tanzen und Toben.

Groß, mittelgroß, klein, ganz klein - gar nicht so leicht, den jecken Nachwuchs, der beim traditionellen Kinderkarneval die Bühne der Herseler Rheinhalle stürmte, zu sortieren: Schließlich sollten nicht nur dreijährige Prinzessinnen, sondern auch fünfjährige Piraten und zehnjährige Pippi Langstrumpfs auf ihre Kosten kommen.

Einmal mehr war das närrische Treiben, das am Sonntag bereits zum 21. Mal von der Jugendabteilung des TuS Germania Hersel organisiert wurde, ganz auf die Bedürfnisse der Pänz ausgerichtet - und das hieß: spielen, tanzen und toben nach Herzenslust.

Bereits als das Tambour-Corps Germania Hersel zum Auftakt einmarschierte, war die für etwa 480 Gäste bestuhlte Rheinhalle voll besetzt. "Wir freuen uns, dass unser Kinderkarneval offensichtlich auch über die Grenzen Hersels hinaus bekannt ist und viele Familien mit ihren Kindern hierherkommen, um ein paar schöne Stunden zu verleben", sagte der Jugendleiter des TuS Hersel, Steffen Weber.

Viel Mühe hatte das Organisationsteam, bestehend aus Marion Klein, Michael Pfennig, Anne Dumjahn und Steffen Weber, in die Vorbereitungen des Festes gesteckt, zu dessen Gelingen etwa 50 freiwillige Helfer beitrugen. Die Einnahmen der Veranstaltung kommen der Jugendabteilung des TuS zugute.

Sogar das Bonner Kinderprinzenpaar, Prinz Niklas I. und Kinderbonna Amy, machten in Begleitung des Kadettencorps der Bonner Stadtsoldaten Station in der Rheinhalle. Auch die Tänzerinnen und Tänzer der Herseler Germania Funken, der Tanzgarde Stäänefleejer und der KG Teddybären ernteten viel Applaus vom jungen Publikum.

Zwischen den Auftritten der Tanzgruppen gehörte die Bühne aber ganz den Kindern. Unter Anleitung von Anne Dumjahn sangen und tanzten sie zu Karnevalsmusik oder wetteiferten beim Eierlaufen oder beim Bobbycar-Rennen. Und wem das nicht reichte, der nahm - rosa Tüllkleidchen hin oder her - eben die Hüpfburg in Beschlag.