Olympiade der Karnevalisten

Daniel Münch entzündet das Feuer bei der Olympiade der Stadtsoldaten Meckenheim.

Daniel Münch entzündet das Feuer bei der Olympiade der Stadtsoldaten Meckenheim.

In der klassischen Olympiade machte die "21. Stadtsoldaten-Jux-Olympiade" fünf Mannschaften aus der Karnevalsgilde flott. Neben den Rheinbacher und den Meckenheimer Stadtsoldaten, kämpften die Stadtsoldaten Rut-Wiess Linz, die Beueler Stadtsoldaten und die Öcher Penn aus Aachen um die Medaillen.

Meckenheim. (rom) Der immer wieder aufbrandende Jubel machte neugierig. Die rund 300 Zuschauer im und am Zeughaus des Stadtsoldaten-Corps 1868 Meckenheim feuerten ihre Mannschaften lauthals an.

"Alle Bauchtänzer her", forderte Moderator Peter Klee sportliches Engagement ein. Mitten in der klassischen Olympiade machte die "21. Stadtsoldaten-Jux-Olympiade" fünf Mannschaften aus der Karnevalsgilde flott. Neben den Rheinbacher und den Meckenheimer Stadtsoldaten, kämpften die Stadtsoldaten Rut-Wiess Linz, die Beueler Stadtsoldaten und die Öcher Penn aus Aachen um die Medaillen.

Die Meckenheimer Stadtsoldatin Melanie Schwanbeck wippte mit den Hüften, wie eine Hawaiianerin beim Tanz. Neben ihr gab der Rheinbacher Stadtsoldat Frank Gatzen sein Bestes und ließ die Hüften kreisen. Dabei galt es lediglich, die Bälle aus der an den Hüften befestigten Kiste aus den Löchern heraus zu befördern.

"Die sportliche Anstrengung für die Vorkämpfer war ein Vergnügen für die Zuschauer. Anders als beim historischen Vorbild hielten die Mannschaften wenig von Disziplin. Die Öcher Penn marschierten nach dem Hüftschwung kurzum in rosa Seidenhemden singend in einer Polonaise zum Bierfass: "Das war super, das war elegant."

Das olympische Komitee der Stadtsoldaten (StOK) hatte insgesamt fünf Aufgaben von "Lambada" bis "Spardose" vorbereitet. Den Titel des besten Hüftschwungs hatte sich Gatzen geholt. Die Medaillen gebührten am Ende den Linzern vor Meckenheim und Rheinbach. Auf den Plätzen landeten Beuel und Aachen, obgleich den Aachenern der Titel größter jecker Spaßfaktor zugestanden hätte.