Karnevalsauftakt im Vorgebirge

Singen, schunkeln und tanzen in Hersel

In Blau und Weiß kamen die Germania Funken Hersel auf der Bühne der Rheinhalle daher.

In Blau und Weiß kamen die Germania Funken Hersel auf der Bühne der Rheinhalle daher.

Bornheim-Hersel. Die Vereinsgemeinschaft Hersel-Uedorf startet mit einer Party in die Session. Das passende Programm dazu bestreiten in der Rheinhalle unter anderem die Germania Funken, „Ne Vollzeitrentner“ und die „Stäänefleejer“.

Wenn die Musiker des Tambour-Corps sich nicht einig sind, ob sie nun St. Martinslieder oder Karnevalshits spielen sollen, dann ist der Fastelovend nicht mehr weit. Dem Publikum in der voll besetzten Rheinhalle gefiel am Samstag beides, und so wurde bei der Sessionseröffnungsparty „Alles unger eenem Hoot“ der Vereinsgemeinschaft (VGS) Hersel-Uedorf sofort mitgesungen, geschunkelt und getanzt. Tollitäten feierten nicht mit, da die Vereinsgemeinschaft keine Regenten für die Session 2017/18 hatte finden können.

Der erste Vorsitzende Rolf Stengert und Sitzungspräsident Jürgen Morche begrüßten die Gäste und bedankten sich zunächst bei allen Helfern und Mitwirkenden, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Danach wurden die Ehrengäste vorgestellt und der stellvertretende Bürgermeister Jörn Freynick meinte: „Nichts ist so gut organisiert wie der Karneval, was ausschließlich das Verdienst der Vereine ist.“

Und dann waren auch schon die Germania Funken an der Reihe. Anerkennend standen die versammelten Jecken von den Stühlen auf und klatschten die jungen Damen und Herren hinauf auf die Bühne. Dort angekommen, zeigten zuerst die ganz Kleinen ihr tänzerisches Können, und bei der Vielzahl an Kindern ab fünf Jahren braucht sich der Verein um den Nachwuchs wohl keine Sorgen zu machen. Es folgte die mittlere und große Tanzgruppe mit ihren Gardetänzen.

Danach jagte ein Höhepunkt den nächsten: die „Golden Girls“ des Turnvereins, „Ne Vollzeitrentner“, der Vorsitzende der VGS, das Männer-Tanz-Corps „Gnadenlos Taktlos“ sowie die „Stäänefleejer“. Musik steuerte die „Hausband“ Achim & Michael bei, und bei der Tombola freuten sich viele über die von ortsansässigen Unternehmen gestifteten Preise.