Stadtsoldaten Meckenheim

Tolles Bühnenbild begeisterte 500 Jecken

In den Farben Frankreichs feiern die Stadtsoldaten in Meckenheim.

MECKENHEIM. Ein tolles Bühnenbild bot sich gleich zu Beginn der Sitzungsrevue des Stadtsoldatencorps 1868 Meckenheim. Etwa 100 Uniformierte, Tänzerinnen und Tänzer und der Elferrat zogen umjubelt ein und präsentierten sich den mehr als 500 Gästen in der Jungholzhalle, die Sitzungspräsident, Stadtsoldatenkommandant Peter Klee, herzlich willkommen hieß.

"Marieche, danz", forderte er sodann die große Mädchentanzgruppe auf. Als dann die Kölner Band "Kuhl un de Gäng" dem Publikum mit flotten kölschen Lieder einheizte, schwangen die Herren des Elferrats Puschel im Rhythmus der Musik, Peter Klee rote, die anderen Ratsherren blaue.

Bereits beim Einzug der einzigen Meckenheimer Tollität, Kinderprinzessin Hanna I. begleitet von ihrer Hofdame Joy und Abordnungen aller Karnevalsvereine der Stadt, standen die ersten Jecken auf den Stühlen, klatschten begeistert und sangen auch beim Sessionslied der Lieblichkeit mit: "Ich bin noch nicht groß, doch ich mach nun was los!"

Dass die Zwölfjährige gemeinsam mit ihrer Freundin die Großen in den Schatten stellt, bescheinigte ihr dann auch der Sitzungspräsident. Vor allem mit Musik und Tänzen ging das karnevalistische Programm weiter.

Höhepunkt war der Auftritt der Stadtsoldaten-Schautanzgruppe in blauen, mit roten Pailletten besetzten Kostümen. Die zwölf Tänzerinnen und drei Tänzer zeigten zu einem Medley mit Stücken der Höhner, Kasalla und der Klüngelköpp akrobatische Tanzelemente.

Einziger Redner des Abends war der Kölner "Pfundskerl" Kai Kramosta, der mit Wortakrobatik und flotten Sprüchen sowie einer ordentlichen Portion Selbstironie die Gäste zum Lachen brachte. Zum Programm trugen auch die Kölner Musikgruppe "Die Filue", das Bonner Tanzcorps Poppelsdorfer Schloss-Madämche und Schloss-Junker, "De Botzedresse" aus Niederzissen und die "Original Swinging Funfares Düsseldorf" bei.