Bornheimer Prinzenpaar

Volker I. und Hildegard III. regieren in Merten

Volker I. und Hildegard III. bei ihrer Proklamation zum 58. Mertener Tollitätenpaar.

Volker I. und Hildegard III. bei ihrer Proklamation zum 58. Mertener Tollitätenpaar.

Bornheim-Merten. Sie sind das 58. Tollitätenpaar in Merten: Volker I. und Hildegard III. Vor 500 Gästen wurden die beiden offiziell zum Prinzenpaar proklamiert.

„Einmol Prinz zu sin“ – für das neue Mertener Tollitätenpaar Prinz Volker I. und seine Prinzessin Hildegard III. (beide Funk) erfüllte sich mit der Proklamation am Samstagabend im Festzelt am Dorfplatz ein Traum. Mit Freudentränen nahm das närrische Paar den Beifall der rund 500 Gästen entgegen, zum Dank spielte Prinz Volker ein Stück auf dem Dudelsack. Nachdem sich die Vorgänger Günter Engels und Sabine Meyer vom Publikum mit einem Hauch von Wehmut verabschiedet hatten, überreichte Josef Breuer als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft dem neuen Prinzenpaar die Insignien seiner Macht. Begleitet wurden Volker I. und Hildegard III. von ihrem Gefolge und dem Tambourcorps Dersdorf. Durch eine Begrüßungen hier, ein Bützje dort zog sich der Einzug der Tollitäten in den Saal ein wenig hin.

Mit Volker I. und Hildegard III. wurden in Merten die 58. Tollitäten in Folge proklamiert. Zum vierten Mal besetzt damit der Spielmannszug „Vorgebirgsperle“ Merten nach dem Prinzenpaar Dietmar I. und Melanie I. (2010), dem Dreigestirn Prinz Frank I., Bauer Frank und Jungfrau Maja (2012) sowie Prinzessin Nina I. (2015) nun ein weiteres Mal den Narrenthron.

Die diesjährige Session steht in Merten unter dem Motto „Bühne frei, do simme dabei, zum fiere, danze, laache un jecke Sache mache“. Einen Vorgeschmack gab es bereits am Samstagabend. Nach dem Vortrag der elf Gebote, die für die Narren bis Aschermittwoch gelten, und der Gratulationscour der acht Tollitäten aus dem Bornheimer Stadtgebiet führte Christian Köhl als Sitzungspräsident durchs Programm. Und das war mit den Auftritten von Achnes Kasulke, den „Drummerholics“ sowie den Bands „Fiasko“, „Miljö“ und „Räuber“ ausgesprochen vielfältig. Zum Abschluss trat Marita Köhler als „Et Fussich Julche“ auf.