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Narreninvasion im Rheinhöhenort Oedingen

Narreninvasion im Rheinhöhenort Oedingen

Freitagszug wird zum Triumph für die Tollitäten der Rheinhöhe

Remagen-Oedingen. (ln) Eine wahre Narreninvasion erlebte am Freitag Oedingen. Aus der ganzen Region strömten die Jecken zum Karnevalszug. Bunt geschmückte Fassaden und Dutzende Musikanlagen, aus denen mitreißende Gassenhauer tönten, ließen das Narrenvolk im Dreivierteltakt schunkeln.

Angeführt von der örtlichen Feuerwehr bahnte sich ein 37 Wagen und Fußgruppen stolzer Lindwurm durch den Ort. Dabei sorgten viele auswärtige Gruppen für bunte Tupfer.

Der Junggesellenverein Wachtberg nahm den gehörnten "Bachelor" von RTL aufs Korn. Mehr Spaß als Furcht verbreiteten die Greenhorns aus Werthoven, während die mit stilechter Mühle aus Dernau angereisten Holländer im Antje-Dress einen karnevalistischen Gruß aus dem Heimatort des Oedinger Prinzen im Gepäck hatten.

Aus Leimersdorf hatten sich die Köche des "Alten Fritz" dem närrischen Treiben angeschlossen, und auch die Oberwinterer Hunnenhorde war mit von der Partie. "Lecker Mädchen" aus Oeverich bildeten als "Lebende Herzen" einen Blickfang der besonderen Art, während die Wachtberger Dynamit-Fischer ihrem Motto "Hauptsache es knallt" treu blieben.

Frohsinn verbreiteten nicht zuletzt die Möhnen Birresdorf, Leimersdorf und Oedingen. Und mit Pauken und Trompeten sorgten die Tambourcorps aus Bengen, Hilberath, Unkelbach und Züllighoven für Stimmung. Applaus auf offener Szene verdienten sich immer wieder die Funken der Rot-Weißen aus Unkelbach, Birresdorf und natürlich die heimischen Minis, "Hüppe Mützje" und Mariechen der Rheinhöhenfunken.

Ein Sonderlob für einen der schönsten Wagen war den Oedinger "Fishermens" sicher. Das größte Gefährt gehörte dem Elferrat der Rheinhöhenfunken in ihrem bunten Narrenschiff.

Die Prinzengarde aus Meckenheim bildete die unmittelbare Vorhut des Oedinger Prinzenpaares, Werner I. und Monika I. Kriechel, das auf seiner närrischen Trutzburg die Huldigungen entgegennahmen.

Als Dank für die geballte Zuneigung überschüttete das Regentenpaar die Jecken mit Kamelle. Um das närrische Spektakel in Oedingen genießen zu können, hatten das Prinzenpaar aus Remagen, Volker I. und Gabi III. Münch, und das Ringener Dreigestirn, Prinz Thorsten I. Hennig, Jungfrau Andrea I. Hennig und Bauer Albert I. Zabbei, eine eigene Loge bezogen. Dort feierte auch der sichtlich beeindruckte Bürgermeister Herbert Georgi mit.