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KG Ziepches Jecke Rhöndorf feiern ihre 15. Karnevalsparty

Ramba, Zamba, Bütt un Danz der KG Ziepches Jecke : Party im Kursaal von Königswinter

Rhöndorfer Ziepches Jecke und ihre Gäste erobern das Ausweichquartier in Königswinter mit viel Musik und in bester Laune.

Die heimische gute Stube in Bad Honnef wird renoviert, die Macher der jecken Sause „Ramba Zamba Bütt un Danz“ machten aber auch das Ausweichquartier zum Hexenkessel: Mit ihrem Gastspiel in der Aula der Jugenddorf Christophorusschule (CJD) in Königswinter knüpfte die Rhöndorfer Karnevalsgesellschaft „Ziepches Jecke“ nahtlos an die Erfolge der Vorjahre an. Rund 700 Jecke starteten an ungewohntem Ort mit den „Ziepches“ ausgelassen in die heiße Narren-Zeit.

Vor 15 Jahren war die KG das erste Mal mit ihrem neuen Konzept an den Start gegangen und hatte sich damit von der klassischen Karnevalssitzung verabschiedet. Die Rechnung ging auf: Vom Start weg nahmen die Honnefer Jecken das Angebot an. Ausverkauft, hieß es jeweils kurz nach dem Beginn des Vorverkaufs zur Ziepches-Party. Dass es diesmal an der Abendkasse noch ein paar Restkarten gab, ist denn auch keineswegs einem geringeren Interesse geschuldet. Im Gegenteil: Da die CJD-Aula mehr Menschen fasst als der Kursaal, konnten die „Ziepches“ um Vorsitzenden und Präsident Daniel Grewe in diesem Jahr weit mehr Jecken Einlass gewähren. Und die nahmen es dankbar an.

Präsident ist bestens aufgelegt

So viel Heimattreue muss sein: Ein bestens aufgelegter Präsident nannte die Aula kurzerhand in den „Kursaal von Königswinter“ um. Pünktlich um 20 Uhr begrüßte er die Kölner Ehrengarde mit Spielmannszug, Kadetten und Tanzpaar: So zahlreich waren die Gäste aus Köln erschienen, dass selbst die Bühne im CJD an ihre Grenzen kam. Zustande gekommen war der Kontakt zu den Kölnern vor einigen Jahren bei einem Besuch im Siebengebirge, den die Grün-Gelben mit einer Stippvisite im Einkehrhaus Waidmannsruh krönten.

Und da ein Karnevalist den anderen gleich erkennt, klappte es sogleich mit dem Kontakt zwischen den jecken Kölnern und Einkehrhaus-Wirt Grewe. Gesagt, getan: Am Samstagabend machte die Ehrengarde ihr Versprechen wahr, die Rhöndorfer zu besuchen – ein fulminanter Auftakt für einen Abend, der erst weit nach Mitternacht enden sollte. Bis dahin gab es fetzige Musik und jede Menge Gelegenheit zum Tanzen. Die Rockemarieche traten auf und – nicht zu vergessen – „De Köbesse“. Zum zehnten Malwaren die Jungs um Frontmann Roger Moore mit von der Partie.

Nicht fehlen im Programm durfte auch der ganze Stolz der Karnevalsgesellschaft, das eigene Tanzcorps. Die Truppe, der Trainerin Manuela Müller zur Seite steht, zeigte ihr Können auf der Bühne. Und dabei ging es für die Tänzerinnen teils ganz schön hoch hinaus. Krönender Abschluss im Programm war die Bonner Brassband „Druckluft“, die die Jecken in die Nacht entließ.

Mehr zum Karneval in der Region auch unter www.kamelle.de