Prinzenempfang der Funkentöter

Tollitäten-Stelldichein in der Bonner Hauptfeuerwache

Bonn. Es geht auch ohne Programm oder vorgefertigten Ablauf. Das beweisen die „Bönnsche Funkentöter“, die karnevalistische Vereinigung der Feuerwehr der Bundesstadt Bonn, seit Jahrzehnten.

Denn zu ihrem traditionellen Prinzenempfang, „do kütt, wer kütt, un wer kütt, der kütt wann er will“, so formulierte es ihr Senatspräsident Peter Strohe. Von 11 bis 16 Uhr ist an diesem Tag auf dem Gelände der Feuerwache 1 am Lievelingsweg ein Kommen und Gehen von kleinen und großen Karnevalisten, von jungen und schon etwas älteren Tollitäten mit ihrem Gefolge. „Im Schnitt kommen alljährlich ungefähr 15 Karnevalsgesellschaften aus Bonn, Beuel und Godesberg zu uns“, berichtet Strohe.

Viele Gesellschaften haben Tanzgarden dabei, die sich den Besuchern und den Feuerwehrleuten gerne präsentieren, ihr Können unter Beweis stellen und natürlich auch Orden austauschen. Frank Hofmann, Präsident und 1. Vorsitzender der Funkentöter, bringt es auf den Punkt: „Das hier, Feuerwehr und Gäste, das ist meine Famillich“, sagt er, als der Saal mal wieder so richtig voll ist. Doch der Höhepunkt für die Tollitäten ist es jedes Jahr, wenn sie auf dem Hof mit der großen Drehleiter hochgefahren werden und dabei den Ausblick genießen können.