Zug in Ranzel: Kamelleregen in den Aschermittwoch

Zug in Ranzel : Kamelleregen in den Aschermittwoch

Rund 380 Ranzeler Jecke und die Tollitäten haben sich beim Zug am Veilchendienstag feiern lassen. Prinzessin Heike I. strahlte am Nachmittag mit der Sonne um die Wette.

Wie an all den jecken Tagen zuvor ging auch am Veilchendienstag der Blick der Narren Richtung Himmel. Regnete es am Morgen noch Bindfäden, so hatten Prinzessin Heike I. und Prinz Stefan I. bis zum Nachmittag die Regenwolken weggelächelt. Der Ranzeler Veilchendienstagszug der KG Rut-Wiess Ranzel setzt den Schlusspunkt unter den Straßenkarneval im Stadtgebiet. Mit rund 380 Teilnehmern, verteilt auf sieben Festwagen, Bagage- und Motivwagen sowie acht Fußgruppen, zog der närrische Lindwurm tanzend und Kamelle werfend durch die Straßen.

Angeführt vom Tambourcorps Langel, machten sich die Panzerknacker der Spielvereinigung Lülsdorf-Ranzel und der Junggesellenverein Ranzel, die Jungs waren als Indianer auf dem Kriegspfad, auf den Weg. Sehr schön anzusehen auch die „Reisseler Mädchen“ in ihren Fantasiekostümen, das Pendant zu den „Reisseler Junge“, die im nächsten Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern.

Immer mit dabei sind auch die rund fünfzig Mädels der Tanzgruppen „Mäuse“ und „Mariechen“ sowie die Tänzerinnen der Showtanzgruppe „Rhytmocada“. Den bunten Schluss bildete eine 30 Mann starke Fußgruppe der Prinzenpaargarde, bevor der Festwagen mit den Ranzeler Tollitäten sich seinen Weg durch die Straßen bahnte. Prinzessin Heike I. strahlte mit der Sonne um die Wette. „Das war ein unglaublich schönes Erlebnis für mich, an das ich immer zurückdenken werde“. Anschließend wurde in den Aschermittwoch hineingefeiert, und alles war vorbei.

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