Romantik durch Heiratsantrag: Schwungvolle Kostümsitzung in Ranzel

Romantik durch Heiratsantrag : Schwungvolle Kostümsitzung in Ranzel

Die KG Rut-Wiess Ranzel hat mit ihrer Kostümsitzung die heiße Phase des Karnevals mit viel Musik und Tanz eingeläutet. Dabei gab es sogar einen Heiratsantrag.

Schwungvoll starteten die Karnevalisten der Karnevalsgesellschaft (KG) Rut-Wiess Ranzel in die heiße Phase der fünften Jahreszeit. Bei der ausverkauften Kostümsitzung in der Aula des Niederkasseler Kopernikus Gymnasiums begeisterte ein von Literat Karsten Gaeltzner unterhaltsam zusammengestelltes Programm die Besucher.

Schon der Einzug des Elferrats mit Präsident Uwe Spiller an der Spitze ließ die Bühne in ihren Grundfesten erbeben, denn die Blau-weißen Funken aus Siegburg zogen mit ein. Putzfrau Achnes Kasulke plauderte munter aus dem Nähkästchen und sang mit Blick auf ihre Pfunde und den Kühlschrank wehmutsvoll: „Warum hab ich nicht nein gesagt.“ Kaum waren die Lachtränen getrocknet, standen die „Paveier“ auf der Bühne und es gab kein Halten mehr im Saal. Mit ihren Hits brachten die Jungs den Saal zum Kochen. Martin Schopps fand im Anschluss nicht nur die richten Worte, sondern auch den richtigen Ton. Beim musikalischen Promiraten hieß es unter anderem „Wer hat den größten Silikonverschleiß?“. Das Publikum antwortete: „Carmen Geiss“.

Mit dem Auftritt des Ranzeler Prinzenpaares und großer Entourage steuerte die Sitzung auf ihren Höhepunkt zu. Begeistert gefeiert genossen Prinz Stefan I. (Behnke) und Prinzessin Heike I. (Oberhäuser) ihren Auftritt beim Einzug in die Aula. Man sang und schunkelte gemeinsam im Saal und auf der Bühne zum Prinzenpaarlied „Vun Kopp bes Foß op Kölle enjestellt“, bis sich eine weitere Spitzenband die Ehre gab. Die „Räuber“ rockten die Aula und der neue Räuber-Frontmann Sven West hatte auch keinerlei Berührungsängste, ins Publikum zu gehen. Romantisch wurde es, als KG-Mitglied Michael auf der Bühne seiner Daniela einen Heiratsantrag machte. Mit dem Auftritt der „Swinging Funfares“ und der Showtanzgruppe „Rhytmocada“ endete die mehr als vierstündige Sitzung, im Foyer der Aula wurde aber munter weitergefeiert.