Festkomitee ändert Route

Karnevalszug nimmt in Rheinbach neuen Weg

Mariechen des Stadtsoldatencorps Rheinbach.

Einen anderen Weg gegen die Narren in Rheinbach in diesem Jahr.

Rheinbach. Der Rheinbacher Karnevalszug geht einen veränderten Weg. Der Grund: Die An- und Abfahrt zur Polizeiwache an der Grabenstraße soll frei gehalten werden.

Neue Wege geht der Rheinbacher Veilchendienstagszug: Die veränderte Route für die rund 1000 bunt kostümierten Zugteilnehmer ist allerdings keine Reaktion auf die Anschläge in Nizza und Berlin: Die Überlegungen, den Jeckenumzug zu verändern, begannen bereits kurz nach dem Veilchendienstagszug 2016.

In diesem Jahr machen die Jecken einen Bogen um die Grabenstraße, wo sich die Polizeiwache befindet. Um den Zugang sowie die An- und Abfahrt zum Wachgebäude zu gewährleisten, haben sich der Rheinbacher Festausschuss und das Ordnungsamt der Stadtverwaltung auf die Neuerung geeinigt. Wie gewohnt stellt sich der Zoch an der Turmstraße auf und setzt sich um 14 Uhr in Bewegung.

Von der Münstereifeler Straße und der Straße Vor dem Dreeser Tor geht es über die Hauptstraße, Vor dem Voigtstor, Ramershovener Straße, Kriegerstraße, Bahnhofstraße erneut zur Straße Vor dem Dreeser Tor. Die zweite Runde führt über Hauptstraße und Vor dem Voigtstor zur Pallottistraße, wo dann die Auflösung erfolgt.

Auch sonst ist die Stadt in Sachen Sicherheit gerüstet, wie Norbert Sauren, Pressesprecher der Stadt, auf GA-Anfrage sagte. Die Stadt stehe - wie in der Vergangenheit auch - "zur Wahrung von Ordnung und Sicherheit während des Karnevalsumzuges im engen Kontakt zu Polizei und Feuerwehr. Entsprechende Maßnahmen werden getroffen", sagte Sauren. Zu Details wollte er "aus guten Gründen" nichts sagen.

Lkw als Sicherheitsbarrieren hat die Stadt Meckenheim im Einsatz Die Kommune habe "in enger Abstimmung mit der Polizei zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen entlang der Zugwege geplant und wird diese entsprechend umsetzen", sagte Stadtpressesprecherin Marion Lübbehüsen dem GA.