Kfd Bornheim: Ein himmlisch jecker Nonnenauftritt im Pfarrzentrum

Kfd Bornheim : Ein himmlisch jecker Nonnenauftritt im Pfarrzentrum

Die Kfd Bornheim begeistert bei ihren drei bunten Nachmittagen im katholischen Pfarrzentrum mit vielen Sketchen und Musik - in diesem Jahr zum 43. Mal.

„Mir Wiever sind da“: Mit diesen Worten begrüßten die Frauen der Ortsgruppe Bornheim der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (Kfd) zu Musik aus der US-Komödie „Sister Act“ die 200 Gäste bei einem ihrer traditionell drei bunten Nachmittage im vollgepackten katholischen Pfarrzentrum an der Ohrbachstraße. Dafür hatten sich die Organisatorinnen entsprechend in Schale geworfen: In Nonnenkostümen tanzten sie und sangen ihre auf Platt umgedichtete Version.

Zum Hintergrund: In dem Film spielt Whoopi Goldberg die wenig erfolgreiche Loungesängerin Deloris van Cartier, die Zeugin eines Mordes wird und von einem Polizisten gegen ihren Willen in einem Kloster versteckt wird. Dort hat sie erhebliche Eingewöhnungsprobleme und wird schließlich von der Mutter Oberin angewiesen, im nicht sonderlich erfolgreichen Nonnenchor mitzusingen, den sie nach und nach umkrempelt. Aber nicht nur die närrischen Nonnen standen auf der Bühne. Annelie Schneider und Sonja Wirtz amüsierten das Publikum etwa mit ihrem Sketch über ein älteres Ehepaar, das sich an die „Spielchen“ in ihrer Jugend erinnert und diese noch einmal aufleben lassen möchte. Es stellte sich unter dem Gelächter der Zuschauerinnen heraus, dass es sich bei den „Spielchen“ aus der Jugend um das Klatschspiel „Backe, Backe, Kuchen“ handelte.

Organisation lief im Herbst an

Zum Schunkeln brachten Achim Stahl und Michael Vianden an Keyboard und Schlagzeug die Anwesenden mit Liedern wie „Denn mir sin kölsche Mädcher“ von Marita Köllner. Einige der Wiever hatten Tambourine mitgebracht und klatschten damit gut gelaunt im Takt der Musik. Unterhaltsam führte Waltraud Nettekoven durch das etwa dreieinhalbstündige Programm.

Die bunten Nachmittage fanden in diesem Jahr zum 43. Mal statt. 33 Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft hatten sich seit dem Herbst in die Organisation eingebracht. „Wir machen das aus Spaß an der Freud, für die Gemeinschaft und um die Menschen zum Lachen zu bringen“, erklärte Kfd-Mitglied Ute Jakobs.

Die Zuschauerinnen hatten jedenfalls ihren Spaß. So auch Doris Schäfer, die die Veranstaltung seit fünf Jahren besucht. „Ich bin immer da, weil es hier Geschichten aus der Region gibt. Besonders toll finde ich, dass es Laien sind, die da auf der Bühne stehen und sich engagieren. Das nenne ich noch Dorfgemeinschaft.“

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