Sonnenstrahlung

Sonnenstrahlung

Gemessen wird die sogenannte "Globalstrahlung". Sie setzt sich zusammen aus der direkten Sonnenstrahlung und der durch die Atmosphäre gestreuten Strahlung.

Die Energie der Globalstrahlung erwärmt die Erdoberfläche, baut Luftdruck-Unterschiede auf und bringt Wasser zum Verdunsten. Die Strahlungsenergie der Sonne sorgt somit für Wind und Niederschlag. Sie ist der Motor des Wetters.

Und so funktioniert das Messgerät

Die Intensität der Strahlung wird von sogenannten "Globalstrahlungsgebern" (Pyranometern) indirekt ermittelt. Dabei wird die Temperaturdifferenz zwischen einem Strahlungsempfänger und einem von der Strahlung nicht beeinflußten Körper gemessen. Die Temperaturdifferenz wird anschließend in eine proportionale Spannung umgesetzt und mit einem Multi-Logger registriert.

Technische Daten

Meßelement: Thermoelemente

Spektralbereich: 305 - 2800 nm

Meßbereich: 0 bis 2000 W/m²

Empfindlichkeit: 10 bis 35 µV/W/m²

Impedanz: 79-200 Ohm

Zeitkonstante: 18 s (95%)

Nichtlinearität: ± 2,5% (<1000 W/m²)

Richtungsfehler: < ± 25 W/m² bei 1000 W/m²

Material: Leichtmetall, Kuppel Glas

Temperaturbereich: -40º bis +80ºC