Prunksitzung der KG Odendorf

Uraufführung des singenden Elferrats

Fulminante Eröffnung der Prunksitzung in Odendorf: Schultheiß Jörg Freyer (schwarzer Anzug) stimmte mit einem Lied die Gäste im Saal an.

Fulminante Eröffnung der Prunksitzung in Odendorf: Schultheiß Jörg Freyer (schwarzer Anzug) stimmte mit einem Lied die Gäste im Saal an.

Swisttal-Odendorf. Die fünfte Jahreszeit nimmt langsam Fahrt auf. Der Elferrat der KG Odendorf fängt sogar das Singen an.

Musik und Witz, das war die gelungene Mischung im Programm der Prunksitzung der KG Odendorf am Freitagabend. Wobei es natürlich nicht nur altbekannte Lieder oder Büttenreden gab.

Direkt zu Beginn bot der singende Elferrat eine Uraufführung, ein eigens umgedichtetes Liedchen. Unterstützt von einigen Gardetänzerinnen und den Musikfreunden Swisttal priesen die jecken Honoratioren melodisch den "schönsten Dorfsaal der Welt". Nur als Hinweis, falls doch einige der Anwesenden Ratsmitglieder noch überlegen, diesen Saal gegen etwas anderes einzutauschen.

Auf der eigenen Bühne fühlten sich die Tänzerinnen der Odendorfer Garden am wohlsten, obwohl sie mit ihren Turniertänzen, die sie zeigten, auch auswärts schon so manche Jury überzeugen konnten. Ihr Nachwuchs ist mit 16 Mini-Gardistinnen gesichert. Solomariechen Mia Wirtz, gerade vier Jahre alt, wirbelte schon alleine über die Bühne, gefolgt vom zweiten Solomariechen Emma Floss, die mit ihren neun Jahren Akrobatik zeigte, die manch Ältere noch lernen wollen.

Für den gesprochenen Witz gepaart mit wirrer Gestik und Mimik war an diesem Abend "Die Erdnuss" zuständig. Und falls noch irgendwo keine Lachtränen geflossen sein sollten, kamen die bestimmt bei den kuriosen Geschichten des "Schwaadlappe" aus Rheinbach.

Musikalische Raketen wie Jeckediz, die Micky-Brühl-Band und die Cöllner heizten die Stimmung teilweise gar nicht erst von der Bühne ein, sondern standen direkt auf Stühlen und Tischen. Eine Option, die sich auch die Fidelen Bröhler Falkenjäger beinahe überlegen mussten. Beim Besuch des Ehrencorps der Stadt Brühl kam die Bühne beinahe an ihre Fassungsgrenzen. Allerdings waren die Sitzplätze im schönsten Dorfsaal der Welt auch fast alle belegt.