Weiberfastnacht in Heisterbacherrott

Fastelovend in Reinform

Die „Goldies“ strahlen bei der Sitzung der Ringeldüwje in Heisterbacherrott, zeigen dem Fotografen aber auch die Krallen.

Die „Goldies“ strahlen bei der Sitzung der Ringeldüwje in Heisterbacherrott, zeigen dem Fotografen aber auch die Krallen.

Heisterbacherrott. Raderdoll und knatschversdötscht – die Wiever in Heisterbacherrott ließen es am Donnerstag so richtig krachen. Auch ohne eigenes Prinzenpaar wird dort Fatelovend in Reinform geboten.

Sie haben Prinzenpaare und Dreigestirne hervorgebracht. Ihr Markenzeichen: der hausgemachte, ursprüngliche Wieverfastelovend. Die Rede ist natürlich von den Ringeldüwje, dem Karnevalskreis der Katholischen Frauengemeinschaft Heisterbacherrott. Punkt 15 Uhr zogen die jecken Wiever in den proppenvollen Saal ein. Und es bot sich den Teufelchen in ihren Ringelstrümpfen wahrhaftig ein tolles Bild – ihre Gäste hatten sich mit ihren Kostümen viel Mühe gegeben.

So zum Beispiel die „Goldies“ die ihrem Namen alle Ehre machten und mit ihren goldenen Gesichtern, Perücken und Kleidern alles überstrahlten. Im Gegenzug wurden sie mit einem Programm verwöhnt, das jecke Hausfrauenkost der Extraklasse bot. Monatelang hatten die Ringeldüwje die Sketche erarbeitet und einstudiert. Daher galt auch der Dank von Rainer Henseler und Wolfgang Otto Thiebes vom Heisterbacher Bürgerfestausschuss zum Beginn der Sitzung diesem besonderen Engagement.

„Zwar haben wir dieses Jahr kein eigenes Prinzenpaar, aber hier wird Fastelovend in Reinform geboten.“ Kein Wunder also, dass auch die Liküra und der Prinz von Bad Hönningen auf einen Sprung in Heisterbacherrott vorbeischauten. Darauf ein dreifaches „Quietsch fidel“!