Einkaufen mal anders

Bonner Prinzenpaar auf Shoppingtour in Duisdorf

Duisdorf. Gemeinsam mit der Equipe und gleich zwei Musikgruppen besuchte das Prinzenpaar insgesamt zehn Geschäfte und Einrichtungen in Duisdorf.

Endlich hat Bonn nach dem Lengsdorfer Christoph Schada zumindest mal wieder eine halbe echte Hardtberger Tollität – der Vater von Bonna Alexandra III. ist nämlich Duisdorfer. Und sie selbst genoss ihr Heimspiel beim Prinzenshopping am Samstag durch die Duisdorfer Einkaufszone ausgiebig.

Man sammelte sich in der Sparkassenfiliale Am Burgweiher, und dort wurde es eng: Neben der Equipe waren der Musikverein Duisdorf, der Spielmannszug Rot-Weiß, Mitglieder der Damenkomitees Blau-Weiß Duisdorf und Goldige Herzen Lengsdorf sowie des TKSV, der Hardtberger Senatoren und einiger anderer Vereine dabei. Erste Station danach war die Statue des Esels auf dem Schickshof, der einen Orden nebst Bützchen von der Bonna erhielt.

Im weiteren Verlauf kehrte die Versammlung bei Zapp Optic, im ReiseCenter bei Regina Schäfer und Gilbert Kortendieck, Optik Kafarnik, dem Trisanum Haus der Gesundheit und der Kosmos-Apotheke ein. Erstmals wurde auch die Geschäftsstelle des TKSV besucht, Und natürlich durften auch Abstecher zur Bäckerei Penkert, Fleischerei Wingen und zu Friseur Titzmann in der Rochuspassage nicht fehlen.

Das Reisebüro war für die Bonna eine besondere Station. Sie habe ja mal Reiseverkehrskauffrau gelernt, erklärte sie, diesen Beruf aber nach ihrer Hochzeit nicht weitergeführt. „Ja, es gibt das Internet“, so Alexandra, „aber ihr seid durch nichts zu ersetzen“, sagte sie zu Schäfer und Kortendieck. Die überreichten dem Bonner Kinderprinzenpaar, das ebenfalls mit dabei war, eine Spende für Eis bei ihrem Karnevalsbesuch in Venedig.

In der Rochuspassage bekam die Bonna leuchtende Augen: Für sie sei es eine Ehre, neben dem Duisdorfer Urgestein Toni Mai zu stehen, der dort wieder die Karnevalssause moderierte. Vor kurzem wurde er 93 Jahre alt.

Er begrüßte neben den Tollitäten die Kindertanzgruppe des KV Tonmöhne Witterschlick, deren jüngstes Mitglied gerade einmal zwei Jahre alt ist, und Many Lohmer, der für das Prinzenpaar „Träumendes Bonn“ sang.

Bei Penkert durfte Prinz Dirk II. hinter der Theke Brötchen verkaufen, und im Geschäft von Friseurin Rosemarie Titzmann bei einer Kundin Hand anlegen – allerdings nicht mit der Schere, sondern „nur“ mit dem Föhn. Er machte seine Sache gut, jedenfalls lachte die Kundin hinterher noch genauso wie vorher.