Tollitätenempfang des General-Anzeigers

Großes Jeckentreffen in der Siegburger Redaktion

Siegburg Alaaf: Das Siegburger Prinzenpaar Michael I. und Dani I. mit den GA-Redakteuren Marcel Dörsing und Nadine Quadt.

Siegburg Alaaf: Das Siegburger Prinzenpaar Michael I. und Dani I. mit den GA-Redakteuren Marcel Dörsing und Nadine Quadt.

Siegburg. Die Blumenkränze im Haar waren noch nicht gerichtet, da stürmten mit Prinzessin Lisa I. und Jungfrau Kristiane aus Ranzel schon die ersten Tollitäten die Redaktionsräume des GA. Viele andere folgten ihnen beim Prinzenempfang des General-Anzeigers.

Lange lebten sie im Schutz der Bäume rund um den Michaelsberg verborgen. Die sind bekanntlich weg – und die Waldwichtel und -elfen haben Unterschlupf in der Siegburger GA-Redaktion gefunden. Angesichts des adeligen Besuchs legten sie ihre Scheu ab und gaben sich jeck. Lange ließen die Prinzenpaare, Dreigestirne und Karnevalsgesellschaften nicht auf sich warten.

Dreigestirn mit Alleinstellungsmerkmal

Den Anfang machten Prinzessin Lisa I. und Jungfrau Kristiane aus Ranzel. Das Familiendreigestirn mit Alleinstellungsmerkmal – der Prinz ist eine Prinzessin – musste indes ohne ihren Bauer und Vater Manny auflaufen, der im Krankenhaus liegt. Liedchen aus der guten alten Zeit hatte die GA-eigene Zweimannkapell aus Bonn mit in den Siegburger Zeitungswald gebracht, um das Redaktionsmotto mit Leben zu füllen: „Narretei an der Abtei – Der Wald ist weg und wir sind jeck“. Sehr zum Gefallen der Narrenherrscher und KG-Abordnungen: Sie haben gesungen, geschunkelt und auch Polka getanzt.

Ein wenig Mühe hatte Hennefs Prinz Wolfgang IV. seiner Prinzessin Monika V. in die Redaktion zu folgen: Mit einem Gardemaß von 2,04 Metern war er der größte unter den adeligen Gästen – und der Eingang ins Land der Elfen und Wichtel zu niedrig. Troisdorfs Prinzessin Gerda II. hatte da weniger Probleme, ihr dürfte der Titel der kleinsten Prinzessin sicher sein.

Akrobatische Einlage auf engstem Raum

Die kürzeste Vorbereitungszeit hatten Sankt Augustins Prinz Emanuel I. und Augustina Peggy I. – in nur drei Wochen stellten sie ihre närrische Ausstattung zusammen. Geburtstagskind und Solomariechen Denise Biskup von der Hangelarer Ehrengare bewies, dass sich auf kleinstem Raum tanzen lässt. Die Siegburger Hunnen feierten eine Premiere, sie kamen zum ersten Mal zum jecken Stelldichein. Insgesamt waren es drei Dreigestirne, sechs Prinzenpaare und sieben KGs, die uns um insgesamt 32 Orden und 22 Anstecker reicher machten. Schön war's.