Karnevalszug in Witterschlick

Feuerwehr hat erstmals eigenen Wagen

Alfter-Witterschlick. „Joot drup und ärsch jeck sin mer bei us en Witterschlick“: Unter diesem Motto stand der Karnevalszug mit 34 Gruppen am Sonntag in Witterschlick. Organisiert wurde er vom Ortsausschuss rund um den Vorsitzenden Knut Kiesewetter, die Zugleitung lag bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Vom Brexit hatte sich die Fußgruppe LSD, sprich Lambertz, Schneider, Dengler, inspirieren lassen. Die 15 Jecken kamen als Palastwache der englischen Königin mit rot-schwarzen Uniformen und hohen schwarzen Hüten daher. Auf ihren Handwagen hatten die Freunde und Nachbarn ein Wachhäuschen getreu ihrem Motto „We save the Queen“ gebaut.

Zum ersten Mal mit im Zug dabei war die Löscheinheit Witterschlick der Freiwilligen Feuerwehr Alfter in ihrem 125. Jubiläumsjahr. Auf ihrem Wagen war ein Feuerwehrauto aufgebaut. Die Aufschrift „Fire Department, City of New York“ zierte das Fahrzeug, auf den Fenstern war die Skyline der amerikanischen Metropole zu sehen. Seeräuberisch war die KG Alpenrose unterwegs: „Green Pearl“ hieß ihr „Schiff“ in Anspielung auf die „Black Pearl“ aus dem Film „Fluch der Karibik“. Am Rand des Wagens zog sich eine rosa Krake hoch.

Als Piraten in den Vereinsfarben Grün und Weiß waren die Mitfahrer kostümiert. Der zweite Wagen der Karnevalsgesellschaft hatte das Motto 4711: „Mir sin jedäuf mit 4711 un han met Sorje nix am Hoot“. Grün leuchteten die „Greenhorns“, der Posaunenchor der örtlichen Evangelischen Gemeinde. Schon auf den ersten Blick erkannte man ihre musikalische Mission: Nicht nur grüne Bommel, sondern auch Notenschlüssel zierten ihre schwarzen Hüte.