Karneval in Mainz

Zwei haben den Rosenmontagszug doch noch möglich gemacht

Beate und Markus Brühl aus Mainz gehen in Mainz zu zweit die gesamte Strecke des Mainzer Rosenmontagszuges entlang - um 11.11 Uhr sind sie gestartet, nun sind sie in der Rheinstraße angekommen.

Beate und Markus Brühl aus Mainz gehen in Mainz zu zweit die gesamte Strecke des Mainzer Rosenmontagszuges entlang - um 11.11 Uhr sind sie gestartet, nun sind sie in der Rheinstraße angekommen.

08.02.2016 MAINZ. Um Punkt 11.11 Uhr haben Beate und Markus Brühl den diesjährigen Mainzer Rosenmontagszug gestartet. Dann sind sie zu zweit die gesamte Zugstrecke von 7,2 Kilometern entlang gelaufen, haben allen am Wegrand ein kräftiges Helau zugerufen.

Markus freut sich: „Tausende jubeln uns zu!“ Auf seiner Brust trägt er eine Kreidetafel mit der Aufschrift „Rosenmontagszug 2016“, auf dem Rücken eine Kreidetafel mit „Zugente“ - das ist traditionell das Ende des Mainzer Rosenmontagszuges.

„Wir sind der Anfang und das Ende des Rosenmontagszuges“, sagt Beate Brühl. „Das kann man doch nicht ausfallen lassen!“ Schließlich sei der Rosenmontagszug doch der Höhepunkt der Mainzer Fastnacht. Die beiden kommen aus Dresden, haben sich in Mainz aber schon lange eingelebt.

Bei der Nachricht von der Absage seien sie am Sonntagabend erst traurig gewesen, dann sei ihnen die Idee zu ihrem Paar-Umzug gekommen. Aber nun müssen die beiden das Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur beenden: „Der Zug darf doch nicht ins Stocken kommen!“ (dpa)