Karneval in Dransdorf

Kölner Dreigestirn kommt auf ein Kölsch

Dransdorf. Riesiges Hallo in Dransdorf, so etwas hat es dort noch nicht gegeben: Das Kölner Dreigestirn machte am Freitagabend einen Abstecher in die GDKG-Hofburg Lambertus-Stube und hatte sich eine gute Stunde Zeit genommen, um mit den Jecken zu feiern und ein Kölsch zu trinken.

. Kölns Prinz Stefan I., Bauer Andreas und Jungfrau Stefanie hatten ihren Regierungsbezirk in der Domstadt extra verlassen, weil Bauer Andreas Bulich (39) – ein gebürtiger Bonner – mit Axel Wagner, dem Sohn des Wirtsehepaars Uli und Anita Wagner, seit Schulzeiten befreundet ist. „Ich habe sogar meine Hochzeit in diesem Saal gefeiert“, verriet der Mann mit den 125 Pfauenfedern am Hut. Für seinen Freund Axel Wagner hatte er ein Foto des Dreigestirns mit einer persönlichen Widmung dabei, für alle anderen Jecken im rappelvollen Saal ein dreifaches Alaaf. Und schließlich schmetterten die höchsten Repräsentanten des Kölner Karnevals noch das Lied: „Wat wör dat Dreijestirn ohne all die Jecke.“ Mit im Gepäck hatten sie ihre 15-köpfige staatse Prinzengarde.