Veilchendienstagszug

Mit Rollator durch die Straßen Ranzels

Niederkassel-Ranzel. Zugleiter André Punke strahlte beim Veilchendienstagszug in Ranzel mit dem „Sönnche“ um die Wette. Zum letzten Umzug im Stadtgebiet hatten sich 350 Karnevalisten angesagt.

„Wenn et Sönnche schingk“, dann geht alles leichter. Zugleiter André Punke strahlte beim Veilchendienstagszug mit dem „Sönnche“ um die Wette. „Das wurde aber auch mal Zeit, das wir mit dem Wetter glück haben, sind wir doch im letzten Jahr alle klitschtenass geworden“, so Punke. Zum letzten Umzug im Stadtgebiet hatten sich 350 Karnevalisten angesagt, die mit sieben Festwagen sowie zahlreichen Motivwagen und Fußgruppen singend und tanzend durch Ranzel zogen.

Musikalische Unterstützung kam von den Musikern des Tambourcorps Langel, denen man die Spielfreude anmerkte. Die Spielvereinigung Lülsdorf- Ranzel (LüRa) nahm mit den „Jungen Ärzten“ springlebendig am Umzug teil, während sich die „Alten Herren“ der LüRa auf Rollatoren gestützt durch die Straßen schleppten.

Ein schönes Bild sind immer die Auftritte der Mondorfer und Rheidter Freunde, während die Reisseler Junge aus überdimensionierten Boxen unüberhörbar die Zuschauer beschallten. Der Bürgerverein für Lülsdorf und Ranzel zog als Burggarde mit und die Tanzgarden zeigte noch einmal ihre Können. Den Schlusspunkt setzten die Karnevalisten der KG Rut-Wiess Ranzel, die mit Elferrat und Senat sowie dem Prinzessinnenwagen mit Prinzessin Lisa I. und Jungfrau Kristina das wundervolle Finale bildeten. Nach dem Umzug trafen sich das jecke Volk im Quartier, dem „Gasthaus zur Krone“.

Gegen 24 Uhr wird es dann ernst, denn die Prinzessin muss die Insignien ihrer Macht wieder abgeben, was bekanntlich nicht ohne Tränen verläuft.